Neuseeland erinnert an Terroranschläge von Christchurch

Ein Jahr nach den Terroranschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch haben die Muslime in der neuseeländischen Stadt ihr Freitagsgebet gefeiert. Vor der Al-Nur-Moschee legten Menschen Blumen nieder, die Besucher umarmten sich.

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Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern (l) spricht mit muslimischen Frauen vor dem Freitagsgebet in Christchurch. Dort waren vor einem Jahr 51 Menschen von einem australischen Rassisten erschossen worden. (Foto: John Kirk-Anderson/AP Keystone-SDA)

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern (l) spricht mit muslimischen Frauen vor dem Freitagsgebet in Christchurch. Dort waren vor einem Jahr 51 Menschen von einem australischen Rassisten erschossen worden. (Foto: John Kirk-Anderson/AP Keystone-SDA)

KEYSTONE/AP/John Kirk-Anderson
(sda/dpa)

Der Imam Gamal Fouda liess sich vor dem Gebet von den Sicherheitsleuten kontrollieren. Am 15. März 2019 hatte ein australischer Rassist bei den Anschlägen 51 Menschen getötet.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern erklärte am Freitag vor Reportern, die zentrale öffentliche Gedenkfeier am Sonntag werde trotz des Coronavirus stattfinden.

Andere grosse Veranstaltungen wie das Pasifika-Festival in Auckland wurden abgesagt, dazu waren 60'000 Besucher erwartet worden. In Neuseeland gibt es fünf bestätigte Fälle des Virus Sars-CoV-2.