Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mindestens zwei Tote bei Bergwerksunglück in Polen

Bei einem Minenunglück im Süden Polens sind mindestens zwei Bergleute gestorben. Das bestätigte Bergwerksdirektor Daniel Ozon dem Fernsehsender TVN24 am Sonntag. Nach drei weiteren Männern wurde am Abend noch gesucht.
Mindestens zwei Menschen starben beim Minenunglück in Polen, weitere werden weiter vermisst. (Bild: KEYSTONE/EPA PAP/ANDRZEJ GRYGIEL)

Mindestens zwei Menschen starben beim Minenunglück in Polen, weitere werden weiter vermisst. (Bild: KEYSTONE/EPA PAP/ANDRZEJ GRYGIEL)

(sda/dpa/afp)

Bei einem Minenunglück im Süden Polens sind mindestens zwei Bergleute gestorben. Das bestätigte Bergwerksdirektor Daniel Ozon dem Fernsehsender TVN24 am Sonntag. Nach drei weiteren Männern wurde am Abend noch gesucht.

Lebenszeichen gab es von ihnen seit Beginn der Rettungsaktion am Samstagmittag keine. Nach Angaben der staatlichen Bergbaubehörde war es im Stollen Zofiowka des Kohlebergwerks von Jastrzebie-Zdroj an der tschechischen Grenze am Samstagmittag zu einer Erschütterung gekommen.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Informationen der Bergwerksleitung elf Bergleute im betroffenen Stollen. Vier konnten rasch gerettet werden, die sieben weiteren Kumpel wurden hingegen in rund 1000 Metern Tiefe eingeschlossen.

Die Rettungsaktion, bei der sich mehr als 200 Helfer schichtweise abwechselten, werde durch eine sehr hohe Methankonzentration im Stollen behindert, erklärte ein Sprecher der Rettungsmannschaften den Medien.

Zwei der eingeschlossenen Kumpel konnten am Samstag befreit werden. Sie waren nach Angaben der Bergwerksleitung verletzt, aber bei Bewusstsein und nicht in Lebensgefahr. Ein dritter Bergmann wurde zwar am Samstagabend geortet, konnte aber erst am Sonntag bewusstlos geborgen werden, wie Bergwerksdirektor Daniel Ozon zu TVN24 sagte.

Später teilten behandelnde Ärzte seinen Tod mit. Auch ein vierter Mann, der erst am Sonntag gefunden wurde, war bereits tot, wie erst nach mehreren Stunden bestätigt wurde.

Regierungschef Mateusz Morawiecki war noch am Samstagabend persönlich nach Jastrzebie-Zdroj gereist. Am Sonntag kam auch Staatspräsident Andrzej Duda an den Unglücksort, um die beiden Geretteten zu besuchen und sich über die Rettungsaktion zu informieren.

In den polnischen Kohlegruben kommt es immer wieder zu Unglücken. In den vergangenen 45 Jahren starben mehr als 200 Arbeiter. Kohle ist die Hauptenergiequelle in dem osteuropäischen Land.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.