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Millionen orthodoxe Christen feiern Ostern

Millionen orthodoxe Christen haben am Sonntag weltweit das Osterfest begangen. Viele Gläubige besuchten Gottesdienste. Um Mitternacht verkündeten Priester bei den Messen, die bis tief in die Nacht gingen: «Christus ist auferstanden».
In Jerusalem kamen nach Polizeiangaben vom Sonntag 10'000 Menschen in die Grabeskirche. (Bild: KEYSTONE/EPA/ATEF SAFADI)In Jerusalem kamen nach Polizeiangaben vom Sonntag 10'000 Menschen in die Grabeskirche. (Bild: KEYSTONE/EPA/ATEF SAFADI)
Osterfeierlichkeit in Beirut, Libanon. (Bild: KEYSTONE/EPA/NABIL MOUNZER)Osterfeierlichkeit in Beirut, Libanon. (Bild: KEYSTONE/EPA/NABIL MOUNZER)
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Millionen orthodoxe Christen feiern Ostern

(sda/dpa)

Danach wurde vielerorts ein grosses Feuerwerk gezündet. Der Moskauer Patriarch Kirill rief die Menschen der Agentur Ria Nowosti zufolge dazu auf, für Gerechtigkeit in der Gesellschaft einzutreten.

Die katholischen und protestantischen Christen haben Ostern bereits vor einer Woche gefeiert. Grund für die unterschiedlichen Termine sind verschiedene Kalenderberechnungen. Die orthodoxen Kirchen richten sich nach dem julianischen Kalender. Urlauber, die an diesem Wochenende in einem christlich-orthodox geprägten Land verbringen, können so das Osterfest zweimal innerhalb einer Woche feiern.

In Russland nahmen Präsident Wladimir Putin und Regierungschef Dmitri Medwedew an der nächtlichen Ostermesse in der Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau teil.

Der Kremlchef würdigte einer Mitteilung zufolge die Rolle der Kirchen in der Gesellschaft. Sie sorgten für Frieden und erzögen junge Menschen. Weltweit gehören etwa 300 Millionen Menschen den orthodoxen Kirchen an.

10'000 Menschen in Jerusalems Grabeskirche

In Jerusalem kamen nach Polizeiangaben vom Sonntag 10'000 Menschen in die Grabeskirche. Dem Glauben nach entzündete sich an Ostern der Orthodoxen selbstständig ein Licht in der Grabkapelle. Die Grabeskirche steht an jener Stelle, wo der christlichen Überlieferung nach Jesus begraben worden und wieder auferstanden sein soll.

Der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, wünschte den Gläubigen in der Ukraine die «Auferstehung der Hoffnung auf ein sicheres, stabiles und freies Land». Im Osten der Ukraine herrscht seit Jahren Krieg.

In Bulgaren feierte Kirchenoberhaupt Patriarch Neofit einen Gottesdienst in der Metropoliten-Kathedrale Sweta Nedelja im Zentrum von Sofia.

Um Mitternacht hatte Neofit Kerzen an dem «Heiligen Feuer» entzündet, das zuvor mit einem Regierungsflugzeug aus Jerusalem gebracht worden war. Erstmals sass ein nordmazedonischer Bischof aus Skopje an Bord der bulgarischen Maschine, um das «Heilige Feuer» aus der Grabeskirche in sein Land zu bringen.

In Griechenland und auf Zypern wird zu Ostern überall gefeiert: Es wird Lammfleisch am Spiess gegessen und Rotwein getrunken. Auch Ostereier gibt es in der orthodoxen Tradition. Die in der Regel rot gefärbten, hartgekochten Eier kommen auf den Ostertisch. Während der nun folgenden Osterwoche werden in allen Kirchen Messen gefeiert, die mehrere Stunden dauern.

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