Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Ausserordentliches Chaos»: Von 600 Menschen fehlt nach Kalifornien-Bränden jede Spur

Im Zuge der tödlichen Grossbrände im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Zahl der Vermissten dramatisch angestiegen. Nach neusten Behördenangaben ist der Verleib von 631 Personen im Norden des Staats unklar. Zuvor war die Polizei von 200 Vermissten ausgegangen.
Im Zuge der verheerenden Waldbrände in Kalifornien werden über 600 Menschen vermisst. (Bild: KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER)

Im Zuge der verheerenden Waldbrände in Kalifornien werden über 600 Menschen vermisst. (Bild: KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER)

(sda/dpa/afp/reu)

Die Zahl erhöhte sich nach einer jüngsten Zählung, wie der Sheriff von Butte County, Kory Honea sagte. Zum sprunghaften Anstieg der Zahl der Vermissten sagte Honea, Ermittler hätten unter anderem Notrufe nach dem Ausbruch des Waldbrandes vor einer Woche ausgewertet. Es habe ein «ausserordentliches Chaos» geherrscht.

Beim «Camp»-Feuer im Norden des Bundesstaats stieg zugleich auch die Zahl der Toten bis Donnerstagabend auf 63, da im Laufe des Tages sieben weitere Leichen entdeckt wurden. Dies sind mehr Tote als je zuvor bei einem Feuer in dem Bundesstaat seit Beginn der Aufzeichnungen.

In der fast völlig abgebrannten Ortschaft Paradise ging am Donnerstag in den Häuserruinen die Suche nach Vermissten weiter. Hunderte von Helfern in weissen Schutzanzügen und speziell ausgebildete Spürhunde suchten in den Trümmern weiter nach möglichen sterblichen Überresten. Angehörige stellten DNA-Material zur Verfügung, um bei der Identifizierung von Überresten zu helfen. Viele der geborgenen Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Die Feuerwehrleute machten unterdessen Fortschritte, die Brände zu löschen. Die Flammen im Raum Paradise waren am Donnerstag nach Angaben der Behörden zu 40 Prozent eingedämmt.

Feuerwehrleute löschen Buschbrände in Westhills. Die Brände begannen bereits am 8. November (Bild: EPA/EUGENE GARCIA, 11. November 2018)
Die Feuerwehr versucht einen Hotspot in Malibu zu löschen. Bestärkt durch starke Winde haben die Brände 150 Häuser und riesige Landflächen verwüstet. (Bild: EPA/MIKE NELSON, 8. November 2018)
Wie im Krieg: Der Evakuierte Greg Gibson sucht nach Informationen über seine vermissten Nachbarn. Aufgenommen in der Neighborhood Church in Chico. (Bild: AP Photo/Gillian Flaccus, 13. November 2018).
Die Menschen hängen Anschläge auf, um nach Evakuierten, vermissten Familienmitgliedern oder Freunden zu suchen. Aufgenommen ebenfalls in der Neighborhood Church in Chico (Bild: AP Photo/Gillian Flaccus, 13. November 2018).
Foto aus einem ehemaligem Wohnwagen-Platz in Paradise. Die Rettungskräfte suchen nach Toten. (Bild: AP Photo/John Locher, 14. November 2018)
Eine Froschskulptur bei einem zerstörten Haus in Malibu. (Bild: AP Photo/Reed Saxon, 13. November 2018)
Surfboards in einem zerstörten Volkswagen in der Dume Drive in Malibu. (Bild: AP Photo/Reed Saxon, 13. November 2018)
Ein California Highway Patrol Officer kontrolliert, ob die Dame, die nach Malibu zurück will, auch tatsächlich dort Wohnsitz hat. Der Evakuationsbefehl wurde für den Ostteil der Stadt aufgehoben. (Bild: AP Photo/Reed Saxon/13. November 2018)
Feuerwehrmänner beim Ersticken von Glutherden und mähen von Brandschneisen im Hügelland im westlichen Kalifornien. (Bild: Eugene Garcia, 11. November 2018)
Brandschwarze Bäume und ein vom Rauch verdeckter Himmel. (Bild: Peter Dasilva/EPA (Paradise, 11. November 2018))
Ein Feuerwehrmann überwacht das Hinterland eines vom Feuer verschonten Hauses. (Bild: Eugene Garcia (West Hills, 11. November 2018))
Ausgebrannte Geschäfte im Ortszentrum von Paradise. (Bild: Peter Dasilva/EPA, 11. November 2018))
Ein kalifornischer Feuerwehrmann nach einem Brandbekämpfungseinsatz mit rot verfärbtem feuerhemmenden Mittel. (Bild: Eugene Garcia (West Hills, 11. November 2018))
Ausgebrannter Rasenmäher vor einem ebenfalls total zerstörten Haus im Ortszentrum von Magalia. (Bild: Peter Dasilva/EPA, 11. November 2018))
Feuerwehrmänner bei der Brandbekämpfung im Hügelland im westlichen Kalifornien. (Bild: Eugene Garcia, 11. November 2018)
Ein Feuerwehrmann bei Löscharbeiten im Hügelland im westlichen Kalifornien. (Bild: Eugene Garcia, 11. November 2018)
Feuerwehrmänner bei Löscharbeiten im Hügelland im westlichen Kalifornien. (Bild: Eugene Garcia, 11. November 2018)
Zwei Anwohner beobachten die Rauchwolken der Brände in Malibu. (Bild: Mike Nelson/AP, 9. November 2018))
Satellitenbild der Gegend um die Ortschaft Paradise. (Bild: EPA, 9. November 2018))
Ein Feuerwehrmann im Kampf gegen die Waldbrände. (Bild: John Locher, Maglia, 9. November 2018))
Unzählige Häuser stehen in Flammen. (Bild: Peter Da Silva, Maglia, 9. November 2018))
Die Feuerwehrkräfte sind im Dauereinsatz. (Bild: Ringo H.W. Chiu/AP, 9. November 2018))
Apokalyptische Stimmung in Butte County: Verlassene Autos geflohener Anwohner. (Bild: Peter Dasilva/EPA (9. November 2018))
Die Kraft des Feuers. (Bild: Peter Dasilva/EPA (Butte County, 9. November 2018)
Feuerwehrmann Steve Millosovich bringt Katzen vor dem Feuer in Big Bend in Sicherheit. Der Käfig war offenbar von einem Pick-Up gefallen. (Noah Berger/AP (Big Bend, 9. November 2018))
Eine Anwohnerin in den Ruinen ihres Hauses. Sie blieb auf ihrem Grundstück, um ihre 14 Pferde zu beschützen. Sie überlebten. (Bild: John Locher/AP (Paradise, 9. November 2018)
Die Überreste eines Hauses in Malibu. (Bild: Mike Nelson (Malibu, 9. November 2018))
Besitzer füttern ihre Pferde in der Evakuierungszone am Zuma Beach in Malibu. (Bild: Reed Saxon/AP (Malibu, 9. November))
Ein Stück Kunst ausserhalb eines zerstörten Hauses. (Bild: Rich Pedroncelli/AP (Paradise, 9. November 2018))
Anwohner versuchen ihre Häuser zu retten. (Bild: Reed Saxon/AP (Malibu, 9. November 2018))
Freiwillige ordnen Spenden für Betroffene der Feuersbrunst. (Bild: Adam Davis/EPA (Woodland Hills, 9. November 2018))
Mehrere Waldbrände in Kalifornien haben Tausende Menschen in die Flucht geschlagen. (AP Photo/Noah Berger)
Nach Darstellung der Behörden waren im Bezirk Butte County 15'000 Häuser von den Flammen bedroht. (EPA/PETER DASILVA)
Bilder aus der Kleinstadt Paradise zeigten dicke, schwarze Rauchwolken und brennende Gebäude. Diese Geschäfte laufen dem Inhaber der Autos dann wohl doch zu heiss. (AP Photo/Noah Berger)
In der Stadt Paradise brennt ein Lieferwagen. (AP Photo/Noah Berger)
Patienten müssen in Paradise evakuiert werden. (AP Photo/Noah Berger)
Feuerwehrmänner- und frauen im Einsatz. (AP Photo/Noah Berger)
Flammen fressen sich durch ein Restaurant der Kette "Kentucky Fried Chicken" in Paradise. (AP Photo/Noah Berger)
Die Stadt Paradise ist für die Anwohner zurzeit wohl mehr Hölle als Paradies. (AP Photo/Noah Berger)
Die Behörden meldeten bereits mehrere Tote. (AP Photo/Noah Berger)
Ein Auto in Flammen. (EPA/PETER DASILVA)
Hillery Johnson (rechts) verlor ihr gesamtes Hab und Gut ausser ihr Pferd Augie. (EPA/PETER DASILVA)
Ein Mitarbeiter der Feuerwehr bekämpft die Flammen. (EPA/PETER DASILVA)
Pferde in Paradise. (EPA/PETER DASILVA)
Die Flammen des Waldbrandes im Bell Canyon von oben. (EPA/MIKE NELSON)
45 Bilder

Waldbrände in Kalifornien hinterlassen eine Schneise der Verwüstung

Trump will am Samstag nach Kalifornien

Im Süden Kaliforniens, wo das «Woolsey»-Feuer nahe Malibu zwei Menschenleben forderte, konnten die Brände zu fast 60 Prozent umzingelt werden. Dort waren zwei Menschen in den Flammen umgekommen. Für Südkalifornien teilte der Nationale Wetterdienst mit, man hoffe, dass die Bedrohungslage an diesem Freitag abnehme. Beide Feuer haben zusammen Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser zerstört.

US-Präsident Donald Trump will am Samstag nach Kalifornien reisen, um sich mit Betroffenen der schweren Waldbrände zu treffen. Das teilte das Weisse Haus am Donnerstag (Ortszeit) mit.

In vielen Teilen Kaliforniens waren die Auswirkungen der Katastrophen zu spüren. Die Behörden warnten vor gefährlicher Rauchbelastung und schlechter Luftqualität. In San Francisco etwa wurde am Donnerstag der Betrieb der beliebten Cable-Car-Bahnen eingestellt. Statt der offenen Bahnen würde Busse eingesetzt, teilte die Verkehrsbehörde in einem Tweet mit.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.