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Le Pen und europäische Verbündete laufen sich für Europawahlen warm

Die französische Front-National-Chefin Marine Le Pen setzt mit Blick auf die Europawahlen in gut einem Jahr auf ein Bündnis mit Rechtspopulisten aus anderen EU-Ländern. Das machte sie am Dienstag bei einem Treffen in Nizza deutlich.
Macht sich Hoffnungen im Hinblick auf die Europawahlen: Front-National-Chefin Marine Le Pen in Nizza. (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)

Macht sich Hoffnungen im Hinblick auf die Europawahlen: Front-National-Chefin Marine Le Pen in Nizza. (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)

(sda/dpa)

Die französische Front-National-Chefin Marine Le Pen setzt mit Blick auf die Europawahlen in gut einem Jahr auf ein Bündnis mit Rechtspopulisten aus anderen EU-Ländern. Das machte sie am Dienstag bei einem Treffen in Nizza deutlich.

"Die Perspektive, eine Mehrheit für ein anderes Europa zu bekommen, ist nicht so unwahrscheinlich", sagte sie an der Kundgebung der Bewegung für ein Europa der Nationen.

Unter diesem Namen arbeiten mehrere rechtspopulistische und EU-kritische Parteien zusammen, neben Le Pens Front National insbesondere die italienische Lega und die österreichische FPÖ.

Le Pen griff die Europäische Union erneut scharf an und forderte stattdessen ein "Europa der Nationen". Sie erhofft sich einen Mobilisierungseffekt für den Front National und seine Partner-Parteien, wenn sie bei der Europawahl "gemeinsame Grund-Ziele" verfolgen. Zudem äusserte Le Pen die Hoffnung, nach der Wahl im EU-Parlament Gemeinsamkeiten mit weiteren Abgeordneten zu finden, um "die Natur" der EU zu verändern.

Le Pen war mit ihrem Anti-EU-Kurs und der Forderung nach einem Referendum über Frankreichs EU-Mitgliedschaft im vergangenen Jahr in die Stichwahl um das französische Präsidentenamt gekommen, dort aber klar gescheitert.

"Weil das Kräfteverhältnis in Europa nicht günstig war (...) dachten wir, dass wir Europa nur über den Weg des Élysée-Palastes ändern können", sagte sie nun. Der Élysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Präsidenten. "Ein anderer Weg steht nun offen. Wir können Europa aus Europa heraus ändern", sagte Le Pen. Zur Begründung verwies sie unter anderem auf einen "Aufschwung nationaler Bewegungen" in Europa.

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