Iran präsentiert neue Rakete - Ruhani bestreitet Bedrohung

Der Iran hat anlässlich des nationalen Tages der Verteidigungsindustrie eine neue ballistische Rakete präsentiert, die nach dem von den USA getöteten General Ghassem Soleimani benannt wurde.

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HANDOUT - Dieses Bild soll den Abschuss der Rakete «Märtyrer Abu Mahdi» an einem unbekannten Ort im Land zeigen. Foto: Uncredited/Iranian Defense Ministry/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

HANDOUT - Dieses Bild soll den Abschuss der Rakete «Märtyrer Abu Mahdi» an einem unbekannten Ort im Land zeigen. Foto: Uncredited/Iranian Defense Ministry/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Keystone/Iranian Defense Ministry/AP/Uncredited
(sda/dpa)

In Anwesenheit von Präsident Hassan Ruhani wurde zudem ein neuer Marschflugkörper vorgestellt. Ausserdem wurden die Produktion von Motoren für den im Land hergestellten Kampfjet «Odsch» (Zenit) sowie Errungenschaften der heimischen Drohnentechnologie bekanntgegeben. Details zu den Raketen wurden in den ersten Berichten nicht genannt.

«Die Projekte der iranischen Verteidigungsindustrie dienen lediglich der Verteidigung der eigenen Grenzen und stellen keine Gefahr für andere Länder dar», sagte Ruhani im Staatsfernsehen. Der Iran wolle weder andere Länder angreifen noch sie besetzen. Soleimani war am 3. Januar bei einem Besuch im Nachbarland Irak am Bagdader Flughafen von den USA mit einem Raketenangriff getötet worden.

Im Westen besteht die Sorge, dass iranische Mittelstreckenraketen jeden Teil Israels treffen könnten. Dabei wird die Gefahr einer künftigen Bestückung der Raketen mit Atomsprengköpfen nicht ausgeschlossen. Der Gottesstaat hat diverse Mittelstreckenraketen, die eine Reichweite von 2000 bis 2200 Kilometern haben sollen. Das Land behauptet, in der Lage zu sein, die Reichweite jederzeit zu erhöhen. Allerdings können die behaupteten militärischen Fähigkeiten nicht unabhängig verifiziert werden.