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Hongkonger demonstrieren gegen Chinas Einfluss und für Demokratie

Tausende Hongkonger haben am Sonntag gegen den zunehmenden Einfluss Pekings und für mehr Demokratie in der chinesischen Sonderverwaltungszone demonstriert.
Die Organisatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer des Protestmarsches am Jahrestag der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie an China auf etwa 50'000. Die Polizei sprach von knapp 10'000 Demonstranten. (Bild: KEYSTONE/AP/VINCENT YU)

Die Organisatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer des Protestmarsches am Jahrestag der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie an China auf etwa 50'000. Die Polizei sprach von knapp 10'000 Demonstranten. (Bild: KEYSTONE/AP/VINCENT YU)

(sda/dpa)

Die Organisatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer des Protestmarsches am Jahrestag der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie an China auf etwa 50'000. Die Polizei sprach von knapp 10'000 Demonstranten.

«Mehr Demokratie» oder «Unabhängigkeit für Hongkong» war auf Plakaten einiger Demonstranten zu lesen, die vom Ausgangspunkt im Victoria Park durch die Stadt zogen. Andere forderten die Freilassung von Liu Xia, der Witwe des verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, die in Peking unter Hausarrest steht.

Hongkong, das am 1. Juli 1997 von Grossbritannien an China übergeben wurde, wird nach dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» regiert. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Hongkonger mehr Freiheiten geniessen. Jedoch wurden zuletzt Befürchtungen laut, dass die chinesische Zentralregierung ihren Einfluss erheblich ausweitet.

Chinas Präsident Xi Jinping hatte vor einem Jahr beim 20. Jahrestag der Rückgabe gefordert, die Sicherheitsgesetze der Stadt zu stärken. Auch solle eine «patriotische Erziehung» gefördert werden. Wer die politische Stabilität bedrohe, überschreite damit «eine rote Linie».

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