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Hoffnungszeichen: Separatisten in Äthiopien legen Waffen nieder

Mehr als 1700 Rebellen der separatistischen Nationalen Befreiungsfront von Ogaden (ONLF) in Äthiopien haben ihre Waffen niedergelegt, wie der Vizepräsident des überwiegend somalisch besiedelten Gebiets im Osten des Landes, Mustafa Muhumed Omer, am Samstag sagte.
Laut Uno-Generalsekretär Antonio Guterres im Bild), der sich für einen Gipfel der Afrikanischen Union derzeit in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba aufhält, weht in Afrika derzeit «ein Wind der Hoffnung». (Bild: KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER)

Laut Uno-Generalsekretär Antonio Guterres im Bild), der sich für einen Gipfel der Afrikanischen Union derzeit in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba aufhält, weht in Afrika derzeit «ein Wind der Hoffnung». (Bild: KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER)

(sda/dpa)

Die ONLF forderte seit Jahren eine Abspaltung von Äthiopien. Die Krisenregion gehört seit Ende des 19. Jahrhunderts zu Äthiopien, wird aber immer wieder von Somalia beansprucht. Die Rebellen waren im Nachbarland Eritrea aktiv, wo sie Kämpfer für Angriffe in Äthiopien ausgebildet haben sollen.

Der reformorientierte äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed hatte nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr die Opposition und bewaffnete Gruppen zur Rückkehr nach Äthiopien aufgefordert. «Wir sind nach Hause zurückgekehrt, um die Reform im Land zu unterstützen und daran teilzuhaben», sagte der ONLF-Vorsitzende Mohamed Omar Osman.

In Afrika wehe ein «Wind der Hoffnung», sagte Uno-Generalsekretär Antonio Guterres, der sich für einen Gipfel der Afrikanischen Union derzeit in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba aufhält.

Er glaube, dass Afrika ein Beispiel für einen Ort sei, an dem Konflikte gelöst werden könnten, sagte Guterres mit Blick auf die Aussöhnung zwischen Äthiopien und Eritrea sowie den Frieden in Südsudan. Abiy hatte erst kürzlich einen jahrelangen Krieg mit dem Nachbarland Eritrea beendet.

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