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Guaido will bis Montag trotz drohender Festnahme nach Venezuela

Venezuelas selbst ernannter Übergangspräsident Juan Guaido will trotz drohender Festnahme am Wochenende oder Montag in sein Heimatland zurückkehren. Das sagte er am Donnerstag auf einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro in Brasilia.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonao (l.) und Venezuelas selbst ernannter Übergangspräsident Juan Guaido am Donnerstag in Brasilia. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOÉDSON ALVES)

Brasiliens Präsident Jair Bolsonao (l.) und Venezuelas selbst ernannter Übergangspräsident Juan Guaido am Donnerstag in Brasilia. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOÉDSON ALVES)

(sda/dpa)

Venezuelas umstrittener Staatschef Nicolas Maduro hatte am Montag gedroht, Guaido müsse sich bei einer Rückkehr nach Venezuela der Justiz stellen.

Er sei sich der Lage bewusst, werde aber nicht vor ihr fliehen, zitierte der Sender O Globo Guaido unter Berufung auf diplomatische Kreise. Am Vortag hatte er gewarnt, seine Festnahme würde eine beispiellose Reaktion in Venezuela selbst und im Ausland nach sich ziehen.

Guaido hätte Venezuela wegen eines laufenden Ermittlungsverfahrens eigentlich nicht verlassen dürfen. Er reiste aber am Freitag vergangener Woche ins Nachbarland Kolumbien - zu einem Benefizkonzert zugunsten von Hilfslieferungen für Venezuelas Hunger leidende Bevölkerung sowie einem Treffen mit der sogenannten Lima-Gruppe und mit US-Vizepräsident Mike Pence am Montag in Bogota.

Kein konkreten Massnahmen

Bolsonaro sprach sich nach dem Treffen mit Guaido für Freiheit, Demokratie, Frieden und Wohlstand in dem krisengeschüttelten Nachbarland Venezuela aus. Konkrete Massnahmen, um den Machtkampf zwischen der von Guaido geführten Opposition und Maduro zu beenden, nannten weder Bolsonaro noch Guaido auf der gemeinsamen Pressekonferenz. Bolsonaro betonte, sein Land unterstütze voll die Beschlüsse der Lima-Gruppe.

Guaido hatte zuvor den Botschafter Spaniens und andere EU-Diplomaten in Brasilia getroffen. Danach sollte noch ein Gespräch mit dem brasilianischen Aussenminister Ernesto Araujo folgen.

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