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Gesuchter Kämpfer im indischen Kaschmir getötet

Indische Sicherheitskräfte haben in der Unruheregion Kaschmir nach eigenen Angaben den dort meistgesuchten Terroristen getötet. Der 25-jährige Zakir Musa, der Anführer einer Al-Kaida-nahen Gruppe, wurde demnach am Donnerstagabend (Ortszeit) erschossen.
Ein Junge betrachtet die von Kugeln durchlöcherte Wand des Hauses im Süden Srinagars, in sich Zakir Musa verschanzt hatte. A (Bild: KEYSTONE/EPA/FAROOQ KHAN)Ein Junge betrachtet die von Kugeln durchlöcherte Wand des Hauses im Süden Srinagars, in sich Zakir Musa verschanzt hatte. A (Bild: KEYSTONE/EPA/FAROOQ KHAN)
Dorfbewohner versammeln sich nach der Schiesserei vor dem Haus, in dem sich der Kommandant einer Al-Kaida nahmen Organisation verschanzt hatte. (Bild: KEYSTONE/AP/DAR YASIN)Dorfbewohner versammeln sich nach der Schiesserei vor dem Haus, in dem sich der Kommandant einer Al-Kaida nahmen Organisation verschanzt hatte. (Bild: KEYSTONE/AP/DAR YASIN)
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Gesuchter Kämpfer im indischen Kaschmir getötet

(sda/dpa)

Er hatte in einem Haus in der Ortschaft Tral verschanzt hatte, wie die Armee am Freitag mitteilte. In der Folge kam es zu Protesten der örtlichen Bevölkerung und zu Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften. Eine Ausgangssperre wurde verhängt, der Internetzugang wurde eingeschränkt und die Schulen blieben am Freitag geschlossen.

Seitdem das frühere Britisch-Indien im Jahr 1947 unabhängig und in Indien und Pakistan geteilt wurde, streiten die beiden Länder um die Herrschaft über das Himalaya-Gebiet Kaschmir. Beide beherrschen jeweils einen Teil; ein weiterer Teil Kaschmirs gehört zu China.

Immer wieder kommt es im indischen Teil zu Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Separatisten, die eine Abspaltung des überwiegend muslimischen Kaschmirs vom mehrheitlich hinduistischen Indien wollen. Indien wirft Pakistan vor, islamistische Kämpfer im indischen Teil Kaschmirs zu unterstützen. Islamabad bestreitet dies.

Den indischen Sicherheitskräften werden systematische Menschenrechtsverletzungen in Kaschmir vorgeworfen. Sie sind in der Bevölkerung sehr unbeliebt - bei Einsätzen gegen Aufständische werden sie häufig von Anwohnern mit Steinen beworfen.

Nachdem Regierungstruppen im Jahr 2016 den jungen Rebellenführer Burhan Wani töteten, kam es zu Ausschreitungen, bei denen mehr als 100 Zivilisten umkamen. Der nun getötete Musa galt als enger Vertrauter Wanis. Beide hatten sich über soziale Medien eine Anhängerschaft aufgebaut.

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