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Geologen fordern effizienten Evakuierungsplan für Stromboli

Nach einem heftigen Ausbruch des Vulkans Stromboli am Mittwoch, bei dem ein 35-jähriger Sizilianer getötet und zwei Personen verletzt worden sind, fordern italienische Geologen einen effizienten Plan für die rasche Evakuierung von Bewohnern und Touristen.
Die Touristen kehren nach dem heftigen Vulkanausbruch vom Mittwoch zurück auf Stromboli. Geologen verlangen einen effizienteren Evakuierungsplan für künftige Fälle. (Bild: KEYSTONE/AP/SALVATORE CAVALLI)

Die Touristen kehren nach dem heftigen Vulkanausbruch vom Mittwoch zurück auf Stromboli. Geologen verlangen einen effizienteren Evakuierungsplan für künftige Fälle. (Bild: KEYSTONE/AP/SALVATORE CAVALLI)

(sda/apa)

Es sei wichtig, Signale wahrzunehmen, die auf Explosionen hinweisen könnten, um Bevölkerung und Besucher zu schützen.

Experten des italienischen Instituts für Geologie und Vulkanologie (INGV) bestiegen am Freitag den Vulkan, um Stichproben der Thermalgewässer in der Umgebung zu entnehmen. Die im Wasser enthaltene Mineralien könnten Informationen über mögliche Änderungen in der Struktur des Vulkans geben. Die Explosion am Mittwoch war die stärkste seit 35 Jahren. Sie verursachte einen kleinen Tsunami, der jedoch ohne Folgen blieb, berichteten Fachleute.

Die Explosion scheint vorerst keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus zu haben. Unmittelbar danach hatten rund 100 Urlauber die Insel verlassen, viele andere Touristen sind inzwischen auf Stromboli eingetroffen. «Viele Besucher kommen, um den Vulkan zu sehen», berichtete ein Restaurantinhaber auf Stromboli. Wer auf der Insel lebt, rechne mit gelegentlichen Eruptionen. «Diesmal war die Explosion aber stärker als andere Male», sagte der Restaurantinhaber Luciano Acquaro.

Bei dem Vorfall kam der Sizilianer Massimo Imbesi ums Leben. Der 35-Jährige mit Vorliebe für Vulkane war mit einem brasilianischen Freund unterwegs, als ein Hagel von Steinen auf ihn fiel und ihn tötete. Für Imbesi kam jegliche Hilfe zu spät. Der Freund konnte sich retten. «Es ist ein Wunder, dass ich am Leben bin», sagte der Brasilianer.

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