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G7 kritisieren Russland für "Eingriffe in demokratische Systeme"

Die sieben führenden westlichen Industrieländer haben Russland für dessen "Eingriffe in demokratische Systeme" kritisiert. Das russische Verhalten sei "verantwortungslos" und schädlich für die künftige Zusammenarbeit.
Die Aussenminister der G7-Staaten sowie die Aussenbeauftragte der EU Federica Mogherini (ganz rechts) posieren vor der Presse während ihres Treffens in Toronto. (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/CHRIS YOUNG)

Die Aussenminister der G7-Staaten sowie die Aussenbeauftragte der EU Federica Mogherini (ganz rechts) posieren vor der Presse während ihres Treffens in Toronto. (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/CHRIS YOUNG)

(sda/dpa)

Die sieben führenden westlichen Industrieländer haben Russland für dessen "Eingriffe in demokratische Systeme" kritisiert. Das russische Verhalten sei "verantwortungslos" und schädlich für die künftige Zusammenarbeit.

So lautet der Tenor in der Abschlusserklärung der G7-Aussenminister nach ihrem zweitägigen Treffen in Toronto. Moskau müsse seinen Verpflichtungen nachkommen - auch als Mitglied im Uno-Sicherheitsrat. In regionalen wie globalen Krisen und Konflikten wolle die G7-Gruppe aber weiterhin den Dialog mit Russland suchen.

"Es gibt Konsequenzen für diejenigen, die unsere Demokratien untergraben wollen", sagte die kanadische Aussenministerin Chrystia Freeland zum Abschluss des Treffens. Konkreter wurde sie auch auf Nachfrage allerdings nicht. Auch liess Freeland offen, unter welchen Voraussetzungen eine Rückkehr Russlands in die G7-Gruppe möglich sei.

Russland war 2002 als Vollmitglied in die Gruppe aufgenommen worden, die danach G8 hiess. Aufgrund der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 wurde Russland aber wieder aus dem Gremium ausgeschlossen.

"Russland muss ein konstruktiver Partner sein oder zur Rechenschaft gezogen werden", sagte der geschäftsführende US-Aussenminister John Sullivan mit Blick auf den Konflikt in Syrien. Freeland erwähnte mit Blick auf das "inakzeptable Verhalten" Russlands auch den in England vergifteten Ex-Spion Sergej Skripal sowie das russische Vorgehen in der Ostukraine, Georgien, Moldawien und anderen Ländern.

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