Flugschreiber nach Helikopterzusammenstoss in Mali gefunden

Nach dem Helikopterunglück mit 13 toten französischen Soldaten in Mali sind die beiden Flugschreiber gefunden worden. Sie würden nun den «zuständigen Behörden» zur Untersuchung übergeben.

Drucken
Teilen
4500 französische Soldaten sind in der sogenannten Operation Barkhane in Mali im Einsatz. (Bild: KEYSTONE/AP EPA POOL/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

4500 französische Soldaten sind in der sogenannten Operation Barkhane in Mali im Einsatz. (Bild: KEYSTONE/AP EPA POOL/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

(sda/dpa)

Wo die Untersuchung läuft, ist nicht bekannt. Es sei zu früh zu sagen, wann es Ergebnisse der Flugschreiber-Untersuchung geben werde, sagte der Sprecher des Generalstabes, sagte der Sprecher des Generalstabes der französischen Streitkräfte, Frédéric Barbry, am Mittwoch im Nachrichtensender BFMTV.

Die Soldaten waren am Montagabend während eines Kampfeinsatzes gegen Dschihadisten beim Zusammenstoss von zwei Helikoptern getötet worden. Nach Informationen von BFMTV ist die nationale Trauerfeier für die getöteten Soldaten mit Präsident Emmanuel Macron an diesem Montag (2. Dezember) in Paris geplant.

Frankreich kämpft in Mali und weiteren Ländern der Sahelzone mit der Truppe «Barkhane» gegen islamistische Terroristen. Ihr gehören etwa 4500 Soldaten an. In Mali sind auch bis zu 1100 deutsche Soldaten im Einsatz. Sie sind Teil einer Uno-Mission zur Stabilisierung des Landes.