Esa fährt Missionskontrolle für Satelliten wegen Covid-19 runter

Die Europäische Weltraumorganisation Esa hat das Personal für die Missionskontrolle in Darmstadt wegen der Infektion eines Mitarbeiters mit dem Coronavirus weiter reduziert. Durchschnittlich 30 der insgesamt 900 Mitarbeiter arbeiten derzeit noch im Kontrollzentrum.

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Ein Bild vom Mars, das die Sonde BepiColombo geschossen hat. Die Marssonde ist einiges der wenigen laufenden Unternehmen, welche die Missionskontrolle der Esa in Darmstadt noch bewältigen kann. Von 900 Mitarbeitern sind wegen Covid-19 nur noch 30 im Einsatz.

Ein Bild vom Mars, das die Sonde BepiColombo geschossen hat. Die Marssonde ist einiges der wenigen laufenden Unternehmen, welche die Missionskontrolle der Esa in Darmstadt noch bewältigen kann. Von 900 Mitarbeitern sind wegen Covid-19 nur noch 30 im Einsatz.

Keystone/EPA ESA/NASA/NASA/JHU APPLIED PHYSICS LAB/CAR
(sda/dpa)

Bei vier Satelliten seien Instrumente abgeschaltet worden, sagte der stellvertretende Esoc-Leiter Paolo Ferri. Auch Tests an der erst kürzlich gestarteten Sonnenmission Solar Orbiter seien eingestellt worden. Grund für die Vorsicht ist auch der nahende Erdvorbeiflug der Merkur-Sonde BepiColombo, für den Experten im Zentrum gebraucht würden.

«Die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen hat für uns die höchste Priorität», sagte der Esa-Direktor für den Missionsbetrieb, Rolf Densing. Aus diesem Grund würden die Aktivitäten für einige wissenschaftliche Missionen reduziert. Die Esa steuert von Darmstadt aus 21 Raumfahrze