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Erstmals seit einem Jahr wieder russische Angriffe in Syrien

Russlands Luftwaffe hat erstmals seit rund einem Jahr wieder in den Syrien-Konflikt eingegriffen und damit den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Die Russen bombardierten die Provinz Daraa im Süden des Bürgerkriegslandes Syrien.
Der russische Präsident Putin (rechts) hat dem syrischen Machthaber Assad (links) mit einem Flugzeugangriff in Südsyrien erneut unter die Arme gegriffen. (Bild: KEYSTONE/AP POOL SPUTNIK KREMLIN/MIKHAIL KLIMENTYEV)

Der russische Präsident Putin (rechts) hat dem syrischen Machthaber Assad (links) mit einem Flugzeugangriff in Südsyrien erneut unter die Arme gegriffen. (Bild: KEYSTONE/AP POOL SPUTNIK KREMLIN/MIKHAIL KLIMENTYEV)

(sda/dpa/reu/afp)

Dies teilten Aktivisten in der Nacht auf Sonntag mit. Es seien mehr als 25 Angriffe gegen von Rebellen kontrollierte Orte geflogen worden, hiess es von der Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Grossbritannien. Angaben über Opfer oder Schäden lagen aber zunächst nicht vor.

Es ist das erste Mal in der laufenden Offensive der syrischen Armee, dass russische Kampfjets zum Einsatz kamen. Bisher setzten die Truppen von Syriens Präsident al-Assad vor allem auf Artilleriebeschuss.

Russland gilt als wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung. Die USA und Jordanien hatten sich im Juli vergangenen Jahres auf eine so genannte Deeskalationszone in Daraa geeinigt. Die Region gehört zu den letzten Gebieten in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert werden. Allerdings ist die Lage dort seit Wochen angespannt. Die Regierung hat Truppen zusammengezogen und mit Beschuss begonnen.

Präsident al-Assad hatte angekündigt, seine Einheiten würden das ganze Land zurückerobern, sollte es keine Verhandlungslösung geben. Trotz diplomatischer Bemühungen Russlands, der USA und Jordaniens zeichnet sich eine solche für den Süden bisher nicht ab. In den vergangenen Tagen waren bereits Tausende Zivilisten vor Kämpfen und aus Angst vor weiterer Gewalt aus der Region geflohen.

Die Beobachtungsstelle in Grossbritannien bezieht ihre Angaben von einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

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