Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Eritreas Präsident zu Besuch bei früherem Kriegsgegner Äthiopien

Die früheren Kriegsgegner Äthiopien und Eritrea treiben nach Jahrzehnten der Feindschaft ihre Aussöhnung voran. Eritreas Präsident Issaias Afwerki traf am Samstag zu einem Besuch in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ein.
Der eritreische Präsident Isaias Afwerki (2.v.r.) wird in Äthiopien von seinem Amtskollegen Abiy Ahmad mit militärischen Ehren empfangen. (Bild: KEYSTONE/EPA/STRINGER)

Der eritreische Präsident Isaias Afwerki (2.v.r.) wird in Äthiopien von seinem Amtskollegen Abiy Ahmad mit militärischen Ehren empfangen. (Bild: KEYSTONE/EPA/STRINGER)

(sda/afp)

Er erwiderte damit einen Besuch von Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed, der am vorangegangenen Wochenende in Eritrea war, um mit Afwerki eine Friedenserklärung zu unterzeichnen.

Abiy empfing den Gast aus Eritrea mit militärischen Ehren am Flughafen. Tausende Äthiopier säumten die Strasse vom Flughafen ins Stadtzentrum, das mit äthiopischen und eritreischen Flaggen geschmückt war.

Abiys Stabschef Fitsum Arega schrieb auf Twitter: «Willkommen daheim, Präsident Issaias.» Der eritreische Informationsminister Yemane Gebremeskel erklärte, der Besuch werde «den gemeinsamen Marsch zu Frieden und Zusammenarbeit vorantreiben».

Afwerki will drei Tage in Äthiopien bleiben. Er sollte der Wiedereröffnung der eritreischen Botschaft beiwohnen und mit seiner Delegation einen Industriepark besuchen.

Das in der Vorwoche von Abiy und Afwerki unterzeichnete Abkommen markiert eine Kehrtwende im Verhältnis beider Länder: Eritrea hatte sich Anfang der 90er Jahre nach einem drei Jahrzehnte währenden Krieg von Äthiopien abgespalten und sich 1993 für unabhängig erklärt. Das weit grössere Äthiopien verlor dadurch den direkten Zugang zum Roten Meer.

Wegen eines Grenzkonflikts führten die beiden Länder am Horn von Afrika von 1998 bis 2000 dann wieder einen Krieg gegeneinander, in dem rund 80'000 Menschen getötet wurden. Seitdem lagen die Beziehungen auf Eis.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.