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Erdbeben der Stärke 3,7 erschüttert in der Nacht Bodenseeregion

In der Nähe des Bodensees hat in der Nacht zum Dienstag die Erde spürbar gebebt. Etwa zehn Kilometer nordwestlich von Konstanz ereigneten sich zwischen 01.06 Uhr und 02.42 Uhr vier Erdstösse der Stärke 2,9 bis 3,7, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilte.
Der Schweizerische Erdbebendienst registrierte in der Nacht auf Dienstag in der Grenzregion Bodensee verschiedene spürbare Erdstösse. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Schweizerische Erdbebendienst registrierte in der Nacht auf Dienstag in der Grenzregion Bodensee verschiedene spürbare Erdstösse. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda/dpa)

Einige Menschen riefen besorgt bei der Polizei Konstanz an, wie ein Sprecher in der Nacht sagte. Schäden seien derzeit aber nicht bekannt. Laut dem Erdbebendienst der ETH Zürich sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel auch keine Schäden zu erwarten.

Die Halbinsel Bodanrück, wo sich das Beben in einer Tiefe von rund 4 Kilometern ereignete, war in der jüngsten Vergangenheit kaum seismisch aktiv. Das letzte spürbare Beben ereignete sich 1976, mit einer Stärke von 2,6. Das heutige Erdbeben war damit das stärkste, das bisher auf der Halbinsel aufgezeichnet werden konnte.

In den nächsten Stunden und Tagen sind in der Region weitere Beben möglich, die unter Umständen ebenfalls verspürt werden können. Beben mit einer ähnlichen oder gar grösseren Magnitude sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen.

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