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Dritter Platz für ein Schweizer Team beim Hyperloop-Wettbewerb

Schweizer Studierende haben erneut am Hyperloop-Wettbewerb des Milliardärs Elon Musk in Kalifornien teilgenommen. Das Team der ETH Lausanne, EPFLoop, belegte am Sonntag in der Stadt Hawthorne von den 18 Teilnehmermannschaften den dritten Platz.
Das Team der ETH Lausanne, EPFLoop, hat am Hyperloop-Wettbewerb von Elon Musk den dritten Platz erreicht. Das Team der ETH Zürich hat sich dieses Jahr nicht für den Final qualifiziert. (Bild: EPFL)

Das Team der ETH Lausanne, EPFLoop, hat am Hyperloop-Wettbewerb von Elon Musk den dritten Platz erreicht. Das Team der ETH Zürich hat sich dieses Jahr nicht für den Final qualifiziert. (Bild: EPFL)

(sda)

EPFLoop nahm dabei laut einer Mitteilung der Hochschule von der Nacht auf Montag zum ersten Mal an dem vom Spacex-Gründer lancierten Wettbewerb um innovative Transportmittel teil. Die Transportkapsel aus Lausanne kam in der Vakuumröhre auf eine Geschwindigkeit von 85 Kilometern pro Stunde. Wegen einer Kommunikationspanne habe der Pod nicht seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.

EPFL-Präsident ist stolz

«Wir können stolz sein auf dieses Resultat», wird EPFL-Präsident Martin Vetterli in der Mitteilung der ETH Lausanne zitiert. Vetterli war selbst nach Kalifornien gereist, um das Westschweizer Team zu unterstützen.

Gewonnen hat wie bei den letzten beiden Wettbewerben das Team der Technischen Universität München. Seine Transportkapsel flitzte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 467 Kilometern pro Stunde (290 mph) durch die anderthalb Kilometer lange Röhre, wie das Team auf Twitter mitteilte.

Den zweiten Platz belegte in diesem Jahr die Mannschaft Delft Hyperloop aus den Niederlanden mit einem Tempo von 142 Kilometern pro Stunde. Auch bei ihnen lief laut einem Tweet nicht alles nach Plan.

Kurzschluss stoppt Zürcher Team

Swissloop, das Team der ETH Zürich und weiterer Hochschulen der Schweiz, schaffte es dieses Jahr laut einer Mitteilung der ETH Zürich vom Sonntag nicht in das Finale. Die Hochleistungsbatterien hätten einen Kurzschluss erlitten und alle Versuche, die Batterien zu reparieren, seien fehlgeschlagen.

Beim letztjährigen Wettbewerb um das Hochgeschwindigkeitstransportsystem hatte sich das Team von Swissloop mit seinem Pod namens Escher für den Final qualifiziert und Platz drei erreicht. Für den aktuellen Wettbewerb hatten die Studierenden eine neue von Elektromotoren angetriebene Kapsel mit dem Namen Mujinga entwickelt - zu Ehren der Leichtathletin Mujinga Kambundji.

An der langfristigen Vision um den Hyperloop will das Team der ETH Zürich trotz dem Rückschlag weiterarbeiten, hiess es. So soll die Technologie etwa den Warentransport revolutionieren.

Nach der Vision von Elon Musk sollen Hyperloops dereinst gar Menschen befördern. Die Kapseln sollen in einer Vakuumröhre mit bis zu 1200 Kilometern pro Stunde von Stadt zu Stadt geschossen werden.

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