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Demonstration für Autonomie in indonesischer Provinz Papua

Bei einer Demonstration für die Selbstbestimmung der indonesischen Provinz Papua ist am Montag das Gebäude der Provinzverwaltung in der Stadt Manokwari in Flammen gesetzt worden.
Demonstranten in West-Papua haben am Montag das lokale Parlamentsgebäude in Brand gesetzt, weil das Gerücht umlief, dass ein Demonstrant bei einer Kundgebung am Freitag ums Leben gekommen sei. (Bild: KEYSTONE/EPA/STRINGER)

Demonstranten in West-Papua haben am Montag das lokale Parlamentsgebäude in Brand gesetzt, weil das Gerücht umlief, dass ein Demonstrant bei einer Kundgebung am Freitag ums Leben gekommen sei. (Bild: KEYSTONE/EPA/STRINGER)

(sda/dpa)

Die Demonstranten seien aufgebracht gewesen, weil das Gerücht umlief, dass ein Demonstrant beim Durchgreifen der Sicherheitskräfte gegen eine Kundgebung am Freitag ums Leben gekommen sei, sagte der Polizei-Chef Tito Karnavian.

Tausende Menschen seien durch die Strassen gezogen und hätten das Gebäude angegriffen, berichtete ein lokaler Fernsehsender. Auch an anderen Orten gab es Proteste und Festnahmen von Demonstranten. Aktivisten erklärten, Demonstranten seien von rechten Gegendemonstranten angegriffen und rassistisch beleidigt worden.

Die Provinz Papua liegt auf der Insel Neuguinea, die sich Indonesien zusammen mit dem Staat Papua-Neuguinea teilt. Indonesien annektierte das bis dahin von den Niederlanden regierte Gebiet nach einem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum 1969.

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