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Bush und Obama würdigen Verdienste des verstorbenen John McCain

Die früheren US-Präsidenten George W. Bush und Barack Obama haben dem verstorbenen US-Senator John McCain für seine politischen Verdienste gewürdigt.
Die früheren US-Präsidenten Obama und Bush waren auf persönlichen Wunsch McCains als Trauerredner zu der Zeremonie geladen worden. Nicht eingeladen war dagegen US-Präsident Trump. (Bild: KEYSTONE/EPA/SHAWN THEW)

Die früheren US-Präsidenten Obama und Bush waren auf persönlichen Wunsch McCains als Trauerredner zu der Zeremonie geladen worden. Nicht eingeladen war dagegen US-Präsident Trump. (Bild: KEYSTONE/EPA/SHAWN THEW)

(sda/afp/dpa)

Obama sagte in seiner Trauerrede am Samstag in der Kathedrale von Washington, McCain habe durch sein Wirken «aus uns bessere Präsidenten» gemacht. Obama bezeichnete McCain als «einen aussergewöhnlichen Mann», Soldaten und Patrioten, der das Beste von Amerika verkörpert habe.

McCain habe «den Senat besser gemacht und das Land besser gemacht hat», sagte Obama, der 2008 die Präsidentschaftswahl gegen den Republikaner McCain gewonnen hatte.

Obamas Amtsvorgänger Bush sagte über McCain: «Er war ehrenhaft, immer anerkennend, dass seine Kontrahenten immer noch Patrioten und Menschen waren.» Bush fügte hinzu: «Im Angesicht der Herrschenden bestand McCain darauf: Wir sind besser als das. Amerika ist besser als das.» McCain habe «Machtmissbrauch» verachtet.

Bush hatte sich im Jahr 2000 bei den Vorwahlen der Republikaner gegen McCain durchgesetzt. Bush und Obama waren auf persönlichen Wunsch McCains als Trauerredner zu der Zeremonie geladen worden.

Manche Werte gehen über Parteien hinaus

Obama sagte: «Präsident Bush und ich gehören zu den wenigen Glücklichen, die gegen John auf der höchsten Ebene der Politik antreten konnten.» McCain habe verstanden, «dass manche Prinzipien über Politik hinausgehen, dass manche Werte über Parteien hinausgehen. Deswegen hat er eine freie und unabhängige Presse als lebenswichtig für eine gute Debatte verteidigt.»

Dies kann als Seitenhieb auf Trump verstanden werden, der einen Grossteil der US-Medien immer wieder verunglimpft und ihnen unterstellt, bewusst unwahr zu berichten.

McCain habe daran geglaubt, auch die andere Seite zu hören, sagte Obama. Er habe ausserdem gewusst, dass Demokratie nicht funktioniere, wenn man die Wahrheit aus Gründen politischer Opportunität beugt.

Unter den Gästen in der National Cathedral waren zahlreiche prominente Vertreter der US-Politik, darunter namhafte Demokraten wie Ex-Präsident Bill Clinton und sein früherer Vizepräsident Al Gore. US-Präsident Donald Trump war nicht eingeladen und begab sich auf einen seiner Golfplätze. Das Verhältnis der beiden Republikaner Trump und McCain war von tiefer gegenseitiger Abneigung geprägt.

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