Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Alle zwölf Buben und ihr Trainer aus Höhle in Thailand gerettet

Das Drama um die in einer überschwemmten Höhle eingeschlossene Junior-Fussballgruppe in Thailand hat ein glückliches Ende gefunden: Rettungskräfte begleiteten die letzten der Eingeschlossenen am Dienstag ins Freie.
Die Rettung von eingeschlossenen Junior-Fussballer aus einer Höhle in Thailand ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die Geretteten wurden jeweils ins Spital transportiert. (Bild: KEYSTONE/AP/VINCENT THIAN)

Die Rettung von eingeschlossenen Junior-Fussballer aus einer Höhle in Thailand ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die Geretteten wurden jeweils ins Spital transportiert. (Bild: KEYSTONE/AP/VINCENT THIAN)

(sda/afp)

Dies gaben die thailändischen Sicherheitskräfte bekannt. Die zwölf Buben und ihr Trainer seien allesamt «in Sicherheit», teilten sie mit. Die letzten fünf Eingeschlossenen waren am Dienstag mit der dritten Rettungsaktion aus ihrem Zufluchtsort mehrere Kilometer im Höhleninnern befreit worden. Die 13 waren am 23. Juni von ansteigenden Fluten in der Höhle überrascht worden und brachten sich tiefer im Höhleninnern in Sicherheit.

Höhlenkomplex Tham Luang in Thailand

Als Ziel der dritten Rettungsaktion hatte Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn ausgegeben, bis zum Abend alle Eingeschlossenen herauszuholen. Wegen aufziehenden Regens sollten die Einsätze rasch abgeschlossen sein. Durch den Regen droht die Höhle weiter überflutet zu werden.

Neben den noch Eingeschlossenen müssen nun noch vier Retter aus der Höhle geholt werden. Darunter ein australischer Mediziner, der ausharrte, um im Notfall Erste Hilfe leisten zu können.

Rettungskräfte auf dem Weg zum Höhleneingang. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 10. Juli 2018))
Rettungskräfte in der überfluteten Höhle. (Bild: AP (Mae Sai, 10. Juli 2018))
Checkpoint der Rettungskräfte in der Nähe des Höhleneingangs. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 10. Juli 2018))
Ein Helikopter steht für den Abtransport der Geretteten bereit. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 10. Juli 2018))
Rettungskräfte werden zum Eingang der Höhle gefahren. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 10. Juli 2018))
Im Spital werden die Medikamente für die Geretteten bereitgestellt. (Bild: Rungroj Yongrit/AP (Chiang Rai, 10 Juli 2018))
Jesada Chokdumrongsuk, Mitte, stellvertretender Generaldirektor des Gesundheitsministerium, informiert die Presse über die Gesundheit der geretteten Buben und des Trainers. (Bild: Vincent Thian/AP (Chiang Rai, 10 Juli 2018))
Pressevertreter werden über die Gesundheit der geretteten Buben und des Trainers Informiert. Sie müssen mindestens sieben Tage im Spital bleiben. (Bild: Vincent Thian/AP (Chiang Rai, 10 Juli 2018))Thian)
Ein Rettungshelikopter steht beim Eingang zur Höhle bereit. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 9. Juli 2018))
zwei Rettungshelikopter stehen beim Eingang zur Höhle bereit. (Bild: Sakchai Lalit/AP (Mae Sai, 9. Juli 2018))
10 Bilder

Rettung aus Höhle in Thailand

Das Höhlendrama in Zahlen

- 4 Kilometer lang ist in etwa die Strecke, die die Fussball-Junioren, ihr Trainer und die Rettungstaucher bis zum Höhlenausgang zurücklegen mussten. Das geben die Behörden vor Ort an. Nach Schätzungen der Retter des British Cave Rescue Council, die auch vor Ort sind, soll Tageslicht etwa zwei Kilometer vom Aufenthaltsort entfernt sein.

- 9 Tage mussten die Fussballer im Dunkeln warten, bis sie von Tauchern entdeckt wurden. Bis dahin waren sie von der Aussenwelt abgeschnitten.

- 11 Jahre alt ist der jüngste der Fussballspieler, der nach Medienberichten den Spitznamen "Titan" trägt. Er, ein weiterer Spieler und der Trainer wurden als Letzte gerettet.

- 13 Fussballer umfasst die Mannschaft, die in der Höhle eingeschlossen war. Wassermassen versperrten den zwölf jungen Spielern und ihrem 25 Jahre alten Trainer den Rückweg.

- 15 Prozent: Auf diesen Anteil an der Luft soll der Sauerstoffgehalt am Aufenthaltsort der Gruppe in etwa abgesunken sein. Normalerweise liegt er bei 21 Prozent.

- 23. Juni ist der Tag, an dem das Team die Höhle betrat - nach Medienberichten zugleich der Geburtstag eines der Spieler. Die Buben sollen Snacks zum Feiern mit in die Höhle genommen haben.

- 38 Jahre alt war der frühere Marinetaucher, der bei seinem Einsatz starb. Er brachte Beatmungsflaschen in die Höhle und verlor auf dem Rückweg wegen Sauerstoffmangels das Bewusstsein.

- 40 Zentimeter mussten die Rettungstaucher mit den Fussball-Junioren angeblich an der engsten Stelle auf dem Weg durch die Höhle passieren.

- 50 Kilometer südlich der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non liegt die Provinzhauptstadt Chiang Rai. Dorthin kamen die Geretteten ins Spital. Thailands Hauptstadt Bangkok ist 860 Kilometer entfernt.

- 800 bis 1000 Meter liegt in etwa die Stelle unterhalb der Erdoberfläche, an der die Gruppe in der Höhle ausharren musste. Das geben die britischen Höhlenretter an.

In den ersten zwei Rettungsaktionen war es dem internationalen Team von Spezialtauchern gelungen, acht Spieler der Junior-Fussballmannschaft ins Freie zu bringen. Laut der Gesundheitsbehörde sind die zuvor geretteten Kinder in guter körperlicher und mentaler Verfassung, müssen aber noch im Spital in Quarantäne bleiben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.