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Aktivisten: 15 Zivilisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen in Syriens letztem grossen Rebellengebiet im Nordwesten des Landes sind laut Aktivisten mindestens 15 Zivilisten getötet worden. Unter anderem hätten syrische und russische Jets den Ort Ariha in der Provinz Idlib bombardiert.
Ein Mann in Ariha, einem Ort in der syrischen Provinz Idlib, trägt ein Mädchen, das durch Luftangriffe verletzt wurde. (Bild: KEYSTONE/AP Syrian Civil Defense White Helme)

Ein Mann in Ariha, einem Ort in der syrischen Provinz Idlib, trägt ein Mädchen, das durch Luftangriffe verletzt wurde. (Bild: KEYSTONE/AP Syrian Civil Defense White Helme)

(sda/dpa/afp)

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag. Unter den Todesopfern seien sieben Kinder. In der benachbarten Provinz Hama seien unterdessen drei Helfer ums Leben gekommen, als ihr Fahrzeug bei einem Luftangriff getroffen wurde.

In der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens gilt seit September eigentlich eine Waffenruhe, doch die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und ihre russischen Verbündeten hatten dort Ende April eine neue Offensive gegen die letzte Rebellenhochburg gestartet.

Die Region um Idlib wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) kontrolliert. Bei der Offensive kamen der Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge mehr als 820 Zivilisten ums Leben.

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