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Weiler mit Luzern weiter ohne Punkt

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel unter René Weiler ist der Luzerner Fehlstart Tatsache. Beim 1:2 in Thun geben die Zentralschweizer eine 1:0-Pausenführung innert fünf Minuten aus der Hand.
René Weiler und der FC Luzern stehen bereits nach zwei Spielen unter Druck (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

René Weiler und der FC Luzern stehen bereits nach zwei Spielen unter Druck (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Den Thunern drohte zunächst ein Déjà-vu. Wie vor einer Woche gegen den FCZ sündigten sie im Abschluss und lagen zur Pause in Rückstand. Innert fünf Minuten gelang ihnen danach aber die Wende. Mickaël Facchinetti (48.) und Dennis Hediger (53.) - zwei, die sonst nicht fürs Toreschiessen bezahlt werden - waren die Torschützen. Aussenverteidiger Facchinetti traf zum zweiten Mal in seinem 195. Super-League-Spiel, Thuns Captain und Abräumer Dennis Hediger zum zwölften Mal im 224. Anlauf. Bei Facchinettis Treffer machte Mirko Salvi keine gute Figur. Der Luzerner Goalie war mit den Händen eigentlich zur Stelle, lenkte den Ball aber ungenügend ab.

Auch deshalb waren es letztlich die Luzerner, die das Déjà-vu in Form einer zweiten Niederlage gegen einen tiefer eingestuften Kontrahenten erlebten. Zum Auftakt unter René Weiler verloren sie gegen zwei Mannschaften, die im Normalfall eher gegen den Abstieg als um den Einzug ins europäische Geschäft kämpfen werden. Vor einer Woche waren sie zuhause dem Aufsteiger Xamax 0:2 unterlegen. Erneut zeigte sich, dass vor allem im Luzerner Angriff Handlungsbedarf besteht - zumal der wiederum als verletzt aufgeführte Tomi Juric den Klub womöglich noch verlassen wird.

In Führung ging Luzern nach einer halben Stunde hauptsächlich dank einem Schnitzer von Guillaume Faivre. Thuns Goalie schätzte einen Steilpass von Filip Ugrinic in die Tiefe komplett falsch ein, stürmte aus dem Tor, war aber gegen Francisco Rodriguez deutlich zu spät dran. Rodriguez konnte den Ball anschliessend ins verlassene Gehäuse einschieben.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Thuner bereits vier gute Gelegenheiten ausgelassen. Weil sie auch nach Hedigers 2:1 mehrere Male sündigten, mussten sie bis zuletzt um die drei Punkte bangen. Zum Abschluss setzte Matteo Tosetti in der Nachspielzeit noch einen Schuss an den Pfosten.

Telegramm

Thun - Luzern 2:1 (0:1)

5133 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tore: 31. Rodriguez (Ugrinic) 0:1. 48. Facchinetti (Spielmann) 1:1. 53. Hediger 2:1.

Thun: Faivre; Glarner, Sutter, Stillhart, Facchinetti; Hediger, Karlen, Fatkic (65. Bigler); Tosetti, Sorgic (85. Ferreira), Spielmann (77. Salanovic).

Luzern: Salvi; Schwegler, Custodio (55. Lucas), Schmid, Feka (83. Demhasaj); Voca, Ugrinic; Schneuwly, Rodriguez (64. Gvilia), Vargas; Schürpf.

Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Joss, Ruberto (alle verletzt), Gelmi (krank), Da Silva und Hunziker (beide nicht im Aufgebot), Luzern ohne Cirkovic, Juric, Schulz, Lustenberger (alle verletzt) und Knezevic (nicht im Aufgebot). 91. Pfostenschuss Tosetti. Verwarnungen: 21. Glarner (Foul). 44. Ugrinic (Foul). 46. Vargas (Foul). 74. Stillhart (Foul). 80. Bigler (Foul).

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