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SFV-Auswahl verliert gegen Katar 0:1

Die Schweizer Nationalmannschaft blamiert sich in einem Testspiel in Lugano gegen Katar. Das Team von Vladimir Petkovic verliert gegen den WM-Gastgeber von 2022 nach einem späten Gegentor 0:1 (0:0).
Die Körpersprache von Granit Xhaka stand sinnbildlich für das Schweizer Spiel: Die SFV-Auswahl spielte planlos (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Die Schweizer Nationalmannschaft trat gegen die Weltnummer 96 Katar nicht in Bestbesetzung an (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Xherdan Shaqiri brachte nach der Pause zumindest etwas Schwung in das Schweizer Angriffsspiel (Bild: KEYSTONE/PPR/CHRISTIAN MERZ)
Yvon Mvogo verhinderte mit zwei guten Interventionen in der ersten Halbzeit einen früheren Treffer der Gäste aus Katar (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Akram Afif sorgt mit seinem Tor fünf Minuten vor Schluss für die Entscheidung zugunsten des Aussenseiters Katar (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
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SFV-Auswahl verliert gegen Katar 0:1

(sda)

Die letzte Niederlage gegen einen Widersacher aus dieser Kategorie - Katar ist im FIFA-Ranking die Nummer 96 - liegt zehn Jahre zurück. Damals verlor die Schweiz in Zürich gegen Luxemburg 1:2. Eine monumentale Blamage wie damals ist dieses 0:1 gegen Katar nur deshalb nicht, weil es ein Testspiel war und kein Spiel der Qualifikation.

Im Hinblick auf das entscheidende Spiel in der Nations League vom Sonntag gegen die Weltnummer 1 Belgien ist trotzdem eine gewisse Besorgnis angebracht. Daran ändert auch nichts, dass dannzumal Ricardo Rodriguez ebenso wieder dabei sein wird wie Haris Seferovic, und dass Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri dann wieder über die ganzen 90 Minuten dabei sein werden.

Es passte zum Auftritt der Schweiz, dass das entscheidende Gegentor in der 96. Minute durch Akram Afif nach einem Fehler im Schweizer Spielaufbau fiel. Fabian Schär brachte mit seinem Pass Djibril Sow in Bedrängnis. Dann verlor dieser den Ball und Torschütze Afif konnte alleine auf den Schweizer Keeper Yvon Mvogo zulaufen.

Das späte Gegentor war die peinliche Pointe an einem Abend, der von Anfang an schlecht gelaufen war. Nach 34 Minuten erhob sich Nationalcoach Vladimir Petkovic erstmals von der Trainerbank und stand an die Seitenlinie. Er wollte näher bei seinem Team sein und mehr Einfluss nehmen, denn was er bis dahin von seiner Auswahl gesehen hatte, konnte ihm nicht gefallen haben. Die Schweizer hatten zu diesem Zeitpunkt sogar Glück, dass es noch 0:0 stand. Wenige Minuten zuvor war der katarische Stürmer Afif aus bester Position an Mvogo gescheitert.

Doch Petkovic konnte da draussen in seiner Coachingzone stehen so lange er wollte - und stand auch nach über 60 Minuten noch dort -, das Spiel der Schweizer wurde nicht besser. Es war vielmehr so, dass sich die Einheimischen weitgehend auf dem Niveau der FIFA-Weltnummer 96 bewegten. Einem Team, dem von den Beobachtern bestenfalls Challenge-League-Format attestiert wird. Daran änderte auch der Kopfball von Michael Lang an den Pfosten nichts (36.) oder der Schuss von Christian Fassnacht an die Latte (53.).

Die Schweizer zeigten sich von einer behäbigen und uninspirierten Seite. Sie taten wenig bis nichts, um diesem Länderspielabend ein bisschen Sinn zu geben. Die Stimmung im Cornaredo war so frostig wie die Temperaturen, die nach einem Sonnentag mit Spielbeginn von Minute zu Minute sanken. 4170 Tifosi waren gekommen. Weniger waren es bei einem Heimspiel der Schweiz vor über 14 Jahren, als gegen Nordirland im Zürcher Hardturm sogar nur 4000 dabei waren.

Schweiz - Katar 0:1 (0:0)

Cornaredo, Lugano. - 4170 Zuschauer. - SR Blom (NED). - Tor: 86. Akram Afif 0:1.

Schweiz: Mvogo; Lacroix, Schär, Benito; Lang (62. Mbabu), Zakaria (68. Sow), Xhaka (46. Edimilson Fernandes), Freuler (46. Shaqiri), Zuber (46. Moubandje); Fassnacht; Gavranovic (46. Ajeti).

Katar: Hassan; Correia, Salman, Al Rawi, Hassan; Khoukhi, Hatem (69. Boudiaf), Al Haj Madibo (62. Al-Hajri); Akram Afif (92. Awad), Al Haidos (71. Alaaeldin), Ali (92. Ali Afif).

Bemerkungen: Schweiz ohne Lichtsteiner, Akanji, Djourou, Embolo, Mehmedi und Bürki (alle verletzt) sowie Rodriguez (geschont). Nationalmannschaftsdebüt von Benito und Lacroix. 36. Kopfball von Lang an den Pfosten. 53. Schuss von Fassnacht an die Latte.

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