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Seltene keltische Überreste in Egolzwil LU ausgegraben

Luzerner Kantonsarchäologen haben bei einer Baustelle neben der Bahnlinie im luzernischen Egolzwil seltene keltische Überreste ausgegraben. Es sind dies unter anderem Keramikscherben, verbrannte Hausreste und Tierknochen. Aufsehen erregt eine Fibel aus Bronze.
Archäologen fanden im luzernischen Egolzwil unter anderem eine Fibel, eine Gewandnadel aus Bronze, sowie Keramikscheiben. (Bild: PD)

Archäologen fanden im luzernischen Egolzwil unter anderem eine Fibel, eine Gewandnadel aus Bronze, sowie Keramikscheiben. (Bild: PD)

(sda)

Dies sei ein Schmuckstück, das dazu diente, die Kleider, Umhänge und Mäntel zusammenzuhalten, teilte die Luzerner Kantonsarchäologie am Montag mit.

Die spätkeltische Siedlungsstelle liegt auf einer Anhöhe des ehemaligen Wauwilersees. Dass die Kelten in der Gegend wohnten, war bereits anhand von Opferfunden aus dem ehemaligen See bekannt. Erstmals konnten jetzt Siedlungsspuren festgestellt und untersucht werden, heisst es weiter.

Anhand der Funde kann die Siedlung ins frühe erste Jahrhundert vor Christus datiert werden.

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