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Schweiz steht beim Innovations-Weltindex weiterhin an der Spitze

Die Schweiz ist das achte Jahr in Folge Innovations-Weltmeisterin. Der mitten in Turbulenzen um Handelsstreitigkeiten veröffentlichte Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) sieht die USA im Rückschritt und China auf dem Vormarsch.
Die Schweiz führt erneut den Innovations-Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) an. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Schweiz führt erneut den Innovations-Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) an. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda)

Der am Dienstag veröffentlichte Wipo-Index mit 80 Indikatoren führt die Schweiz an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Schweden. Auf den nächsten Plätzen kommen Grossbritannien und Singapur, die beide zwei Plätze gutmachten. Die USA belegen den sechsten Rang und haben damit zwei Plätze eingebüsst.

Dagegen macht China einen Sprung um fünf Plätze nach vorn und ist neu mit Rang 17 unter den besten 20. US-Präsident Donald Trump begründet die Strafzölle für China auch damit, dass China Praktiken angewandt habe, um geistiges Eigentum der USA auf unfaire Art und Weise zu erhalten.

Wipo-Generaldirektor Francis Gurry hob den Entscheid Chinas hervor, die Wirtschaft des Landes zur innovativen Industrie hinzuführen um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Vorrücken Chinas auf dem Wipo-Index zeige den Beginn einer Innovations-Vielfalt.

Insgesamt sind 20 Länder innovativer eingestuft als ihr Entwicklungsstand erwarten liesse. Darunter sind sechs Staaten südlich der Sahara und fünf osteuropäische Länder. Staaten wie Indien, Kenia und Vietnam schneiden auch besser ab als erwartet, wie es weiter hiess.

Zu wenig Tempo bei Erneuerbaren

Dieses Jahr hat der Index auch Innovationen für grüne Technologien erfasst. In den kommenden 20 Jahren werde die Energie-Nachfrage um 30 Prozent zunehmen. Und auf nicht erneuerbare Energie könne da nicht mehr gesetzt werden, da dieser Ansatz «unhaltbar» geworden sei, teilte die Organisation mit.

Im Energiebereich seien Innovationen weltweit zu beobachten. Die Aufstockung von Investitionen habe sich aber verlangsamt und es blieben noch zahlreiche «Hindernisse». Es brauche zusätzliche Anstrengungen, etwa in der Stromversorgung, für Städte und das Transportwesen oder für verbesserte Energiesysteme.

Die Schweiz hat sich den ersten Schlussrang mit Spitzenplätzen in mehreren Einzelwertungen geholt, darunter bei den Patenten und den Forschungsausgaben, wo die Schweiz führend ist. Die verarbeitende Hightech-Industrie der Schweiz belegt den zweiten Platz.

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