Keine Verschütteten in Lawine bei Crans-Montana gefunden

Die Suche nach möglichen Verschütteten nach dem Lawinenniedergang bei Crans-Montana ist am Mittwochmorgen eingestellt worden. Die Rettungskräfte haben keine Verschütteten gefunden, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte.

Drucken
Teilen
Helfer haben keine weiteren Verschütteten im Lawinenkegel bei Crans-Montana gefunden. (Bild: Kapo VS)

Helfer haben keine weiteren Verschütteten im Lawinenkegel bei Crans-Montana gefunden. (Bild: Kapo VS)

(sda)

Die Suche nach möglichen Opfern war während der Nacht fortgesetzt worden, weil Augenzeugen berichtet hatten, es könnten noch weitere Menschen unter den Schneemassen begraben sein.

Die Schneemassen hatten sich am Dienstag gegen 14.15 Uhr an einem Hang in der Region La Plaine Morte gelöst, dem höchstgelegenen Bereich des Skigebiets Crans-Montana. Die Piste Kandahar wurde dabei auf einer Länge von etwa 400 Metern verschüttet. Insgesamt hatte der Lawinenkegel mit einer Länge von 840 Metern, einer Breite von 100 Metern und einer Höhe von mehreren Metern ein gewaltiges Ausmass.

Eine Person war schwer verletzt geborgen worden. Drei weitere Personen kamen nach dem Lawinenabgang mit leichten Verletzungen davon. Im Einsatz standen laut den Behörden knapp 250 Rettungskräfte von Polizei, Rettungskolonnen und Armee. Weiter befanden sich acht Helikopter und zwölf Lawinenhunde vor Ort.