Wegen Corona: Swiss macht im ersten Quartal operativen Verlust von 84 Millionen

Die Fluggesellschaft Swiss spürt die Auswirkungen der Coronakrise im ersten Quartal des Jahres bereits stark. Nach ersten grossen operativen Verlusten will das Unternehmen keine Prognosen für 2020 wagen.

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Die Umsätze der Fluggesellschaft gingen im ersten Quartal um 20 Prozent zurück, verglichen mit dem Vorjahresquartal.

Die Umsätze der Fluggesellschaft gingen im ersten Quartal um 20 Prozent zurück, verglichen mit dem Vorjahresquartal.

Robert Schmiegelt

(agl) Die Swiss verzeichnete im ersten Quartal einen operativen Verlust von 84,1 Millionen Franken. Dieser steht einem Gewinn von fast 50 Millionen im Vorjahr gegenüber, wie die Fluggesellschaft am Mittwoch mitteilt. Die Umsätze gingen von Januar bis März um 20 Prozent zurück gegenüber dem 1. Quartal 2019 und betrugen noch 923 Millionen.

Gleichzeitig mit den Umsätzen ging die Anzahl beförderter Passagiere um 21,4 Prozent zurück, die Auslastung der Flüge um 5,3 Prozent. Durchschnittlich lag diese bei 73,3 Prozent. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft von Januar bis März knapp 3 Millionen Personen in 27'270 Flügen.

Eine Ergebnisprognose für das ganze Jahr 2020 will die Swiss gemäss der Medienmitteilung nicht vornehmen, weil die Weiterentwicklung der Corona-Pandemie sehr unberechenbar sei.