Volkswirtschaft
Preisanstieg setzt sich auch im April ungebremst fort

Der Krieg in der Ukraine lässt die Preise weiter ansteigen. Die Produzenten- und Importpreise erhöhten sich im April um 1,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt das Plus gar 6,7 Prozent.

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Die steigenden Benzinpreise drücken zusehends aufs Portemonnaie.

Die steigenden Benzinpreise drücken zusehends aufs Portemonnaie.

Keystone

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erreicht im April einen Stand von 108,4 Punkte. Das gab das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag bekannt. Zum Vergleich: Im Dezember 2020 betrug dieser Wert noch 100 Punkte. Teurer wurden beim Produzentenpreisindex vor allem Mineralölprodukte, Metallprodukte, elektrische Ausrüstungen wie auch Maschinen. Steigende Preise zeigten aber auch Schrott und Uhren.

Preiserhöhungen registrierte das BFS beim Importpreisindex zusätzlich für Computer, pflanzliche und tierische Öle sowie pharmazeutische Spezialitäten. Sinkende Preise gab es in diesem Bereich dagegen für Erdöl und Erdgas. (rwa)

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