Vifor Pharma trotzt Coronakrise – Mehr Umsatz und Gewinn

Das Pharmaunternehmen Vifor ist auch im ersten Halbjahr weiter gewachsen. Wegen der Coronapandemie passt der Konzern jedoch die Prognose für das Geschäftsjahr an.

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Vifor Pharma ist trotz Coronakrise weiter gewachsen.

Vifor Pharma ist trotz Coronakrise weiter gewachsen.

Keystone

(rwa) Das Unternehmen mit Sitz in Glattbrugg ZH erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Nettoumsatz von 922,5 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 1 Prozent, wie Vifor Pharma am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda wuchs um 19,8 Prozent auf 305,1 Millionen Franken. Dafür verantwortlich ist der gestiegene übrige Betriebsertrag wie auch Kosteneinsparungen in Folge der Coronakrise.

Unter dem Strich erzielte Vifor Pharma einen Reingewinn von 67,9 Millionen Franken – 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. «Wir freuen uns, trotz der neuen Herausforderungen durch COVID-19 im 1. Halbjahr 2020 ein insgesamt nachhaltiges Umsatzplus und ein deutliches EBITDA-Wachstum ausweisen zu können», wird Konzernchef Stefan Schulze in der Mitteilung zitiert.

Trotz dieser positiven Zahlen ging auch die Coronakrise nicht spurlos an dem Unternehmen vorüber. So sank die Nachfrage nach dem Eisenpräparat Ferinject/Injectafer, weil viele Patienten keine Infusionen erhalten konnten. Gut entwickelte sich dagegen das Dialysegeschäft. Für das laufende Jahr rechnet Vifor Pharma noch mit einem Anstieg des Nettoumsatzes von 5 Prozent und einer Steigerung des Ebitda um 20 Prozent.