Landwirtschaft
Starke Hagelschäden führten zu rekordhohen Schadensummen

Die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft verzeichnete wegen den Wetterkapriolen im vergangenen Jahr 14’000 Schadenmeldungen. Als Folge stieg die Schadensumme in die Höhe.

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Kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag setzten den Bauern im Sommer 2021 zu. (Symbolbild)

Kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag setzten den Bauern im Sommer 2021 zu. (Symbolbild)

Keystone

Schweizer Hagel registrierte 2021 ein «Rekordschadenjahr», wie die Versicherung für Landwirtschaftsbetriebe am Montag mitteilte. Konkret beträgt die Schadensumme 115,6 Millionen Franken. Dabei gingen über 85 Prozent der Gesamtschadenssumme auf den extremen Hagel im Juni und Juli zurück.

In Frankreich und Italien, wo Schweizer Hagel rund 20’000 versicherte Landwirtschaftsbetriebe zählt, sei das Wetter von extremen Frühlingsfrösten geprägt gewesen. Die Schadenbelastung in beiden Ländern sei jedoch dank einer «umsichtigen Risikoverteilung» deutlich unter dem Gesamtmarkt geblieben.

Das Prämienvolumen mit 48,8 Millionen und die Versicherungssumme von 2,1 Milliarden seien stabil geblieben, heisst es weiter. Trotz der Rekordanzahl konnte die Versicherungsgesellschaft laut eigenen Angaben alle Schäden ausbezahlen. (dpo)