Versandapotheke zur Rose mit kräftigem Umsatzplus

Wegen der Coronaepidemie nahmen die Onlinebestellungen von Medikamenten bei der Versandhandelsapotheke zu.

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(rom) Die Versandapotheke zur Rose hat im ersten Quartal den Umsatz kräftig gesteigert. Auch dank des Zukaufs von Medpex wuchs der Umsatz um 11,6 Prozent auf 426,6 Millionen Franken. In Lokalwährungen stieg der Umsatz gar um 15.9 Prozent.

Zur Rose zählt wohl zu den wenigen Gewinnern der Coronapandemie. Denn das Versandgeschäft nahm in den letzten Wochen stark zu. Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie nutzten Kunden und Patienten vermehrt den Versandkanal, heisst es in der Medienmitteilung. Und die Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsprodukten habe innerhalb der Gruppe deutlich zugenommen. 

Umgekehrt ging die Nachfrage im Geschäft mit Ärzten zurück, weil viele Praxen nur noch dringende Eingriffe und Therapien vornehmen. Das Unternehmen hält an seinem Geschäftsausblick vorbehaltlich noch nicht absehbarer Auswirkungen der Coronavirus-Krise fest. Zur Rose erwartet aufgrund der Coronakrise eine deutlich schnellere Akzeptanz für den Medikamentenversand und digitale Gesundheitsleistungen.