Verkaufsautomaten
Selecta leidet wegen Corona besonders im Ausland

Der Automatenbetreiber Selecta spürt die Auswirkungen der Coronapandemie. Die Bedingungen seien im Ausland schwieriger als in der Schweiz gewesen.

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Die Coronakrise schlägt sich auf den Umsatz des Automatenbetreibers Selecta nieder. (Symbolbild)

Die Coronakrise schlägt sich auf den Umsatz des Automatenbetreibers Selecta nieder. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Selecta erzielte für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 1,01 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch schreibt. Dabei habe der Betreiber von Verkaufsautomaten die finanziellen Auswirkungen der Pandemie vor allem in Frankreich und dem Vereinigten Königreich gespürt. Die Bedingungen in der Schweiz und in Schweden sind nach eigenen Angaben dafür besser gewesen.

Weiter teilte der Automatenbetreiber mit europäischem Hauptsitz in Steinhausen mit, dass es einen Betriebsgewinn (Ebitda) von 85,1 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Das Unternehmen führt in der Mitteilung indes keinen Vergleichswert für die Vorjahresperiode auf.

Der Automatenhersteller, dessen Schweizer Ableger im bernischen Kirchberg beheimatet ist, hat zusätzlich mit seinem Schuldenberg zu kämpfen. Als Folge hat Selecta im vergangenen Jahr einen drastischen Sparkurs eingeleitet. So sollen in diesem Jahr europaweit 60'000 von insgesamt 400'000 betriebenen Apparaten abmontiert werden. Zudem ist laut verschiedenen Medienberichten auch von einem Stellenabbau in Europa die Rede.

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