Swatch verzeichnet 2019 tieferen Umsatz und Gewinn

Der Umsatz des Bieler Uhrenkonzerns ist letztes Jahr um 1,8 Prozent und der Konzerngewinn um 13,7 Prozent gesunken. Grund für den Einbruch ist der Absatzmarkt Hongkong.

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Swatch konnte weniger Uhren verkaufen als letztes Jahr. (Symbolbild)

Swatch konnte weniger Uhren verkaufen als letztes Jahr. (Symbolbild)

Christian Beutler / Keystone

(gb.) Swatch veröffentlichte am Donnerstag die Geschäftszahlen für das Jahr 2019. Der Umsatz des Schweizer Uhrenkonzerns belief sich auf 8,2 Milliarden Franken. Das entspricht einem Rückgang von 1,8 Prozent zu konstanten Wechselkursen und 2,7 Prozent zu aktuellen Wechselkursen.

Swatch erzielte demnach noch einen Gewinn von 748 Millionen Franken. Auch dies stellt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr dar und zwar um 13,7 Prozent.

Grund dafür dürften die politischen Unruhen in Hongkong sein. Gemäss der vom Unternehmen veröffentlichten Mitteilung sind letztes Jahr alle Märkte gewachsen, ausser jener in Hongkong. Dort wird seit über einem halben Jahr gegen den zunehmenden Einfluss Pekings protestiert. Der Umsatzeinbruch belief sich im zweiten Halbjahr 2019 auf rund 200 Millionen Franken. Die Schweizer Uhrengruppe betreibt allein in Hongkong über 90 eigene Verkaufsgeschäfte.

Der Verwaltungsrat der Swatch schlägt der Generalversammlung trotz Umsatz- und Gewinneinbruch eine unveränderte Dividende von 8 Franken pro Aktie vor.