Stadler verkauft zwar Züge wie noch nie – verdient damit aber weniger als geplant

Im ersten Jahr an der Börse hat Stadler Rail nebst Umsatz und Bestelleingang auch den Betriebsgewinn auf 193,7 Millionen Franken gesteigert.

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Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler an der letzten Bilanzmedienkonferenz von Stadler Rail 2019.

Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler an der letzten Bilanzmedienkonferenz von Stadler Rail 2019.

Keystone

(sat) Laut dem am Donnerstag publizierten Geschäftsbericht des Ostschweizer Unternehmens entspricht dies einem Plus von 28 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich im selben Zeitraum um 8 Prozent auf 128,5 Millionen Franken. Die Ebit-Marge dagegen lag mit 6,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen liegt damit auch «unter den eigenen Erwartungen», wie Stadler in einer gleichzeitig verschickten Mitteilung schreibt.

In anderen Worten: Stadler verkaufte 2019 zwar so viele Züge wie noch nie – konkret 444 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Doch damit verdient das Unternehmen von Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler weniger als geplant.

Dennoch schlägt Stadler Rail seinen Aktionären im ersten Jahr an der Börse eine Dividende von 120 Millionen Franken oder 1,2 Franken je Aktie vor. An der Generalversammlung im März soll zudem alt Bundesrätin und Verkehrsministerin Doris Leuthard in den Verwaltungsrat gewählt werden. Friedrich Merz, ehemaliger Fraktionschef der CDU im deutschen Bundestag und Kandidat für das Präsidium der Partei, verzichtet nach einer Legislatur auf die erneute Wiederwahl.

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