Schweizer Milchproduktion auf
dem tiefsten Stand seit 2007

In der Schweiz wurde 2019 erneut weniger Milch produziert als im Vorjahr. Umgekehrt sieht die Tendenz beim produzierten Käse: Dort gab es einen neuen Höchstwert.

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Während die geförderte Milchmenge sinkt, nimmt die Produktion von Käse zu.

Während die geförderte Milchmenge sinkt, nimmt die Produktion von Käse zu.

Boris Bürgisser

(mg) 3'399'271 Tonnen: So viel Milch wurde im vergangenen Jahr in der Schweiz produziert. Dies hat am Donnerstagmorgen die TSM Treuhand GmbH gemeldet, sie erhebt die Milchproduktions- und Milchverwertungsdaten der Schweiz. So gross die Zahl scheint: Die Milchmenge ist auf dem tiefsten Stand seit 2007. Im vergangenen Jahr ging das Volumen um 1,6 Prozent zurück.

Auch bei den Milchproduzenten gab es einen Rückgang: Ende 2019 waren es 520 weniger als noch im Vorjahr. Damit gibt es in der Schweiz noch 19'048 Produzenten. Eine Zunahme gab es bei den Betrieben, die jährlich mehr als 300 Tonnen Milch herstellen.

Weniger Milch bedeutet nicht weniger Käse: Hier hat die Produktion mit 195'114 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht. Am meisten davon entfallen auf den Gruyère (knapp 30'000 Tonnen), gefolgt von Mozzarella und dem Emmentaler.