Schindler bleibt trotz schwierigem Umfeld auf Wachstumskurs

Im letzten Jahr verzeichnete der Konzern 3,9 Prozent mehr Aufträge. Das Betriebsergebnis sank dagegen um 0,9 Prozent.

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Schindler hat 2019 mehr Aufträge erhalten, aber dennoch weniger Gewinn gemacht.

Schindler hat 2019 mehr Aufträge erhalten, aber dennoch weniger Gewinn gemacht.

Keystone

(wap) Der zunehmende Protektionismus, Währungsschwankungen, steigende Personalkosten und politische und wirtschaftliche Unsicherheit hätten das Marktumfeld 2019 geprägt, schreibt Schindler in einer Medienmitteilung. Man habe sich diesen veränderten Rahmenbedingungen aber anpassen können. So nahm der Auftragseingang um 3,9 Prozent auf 12,123 Milliarden Franken zu, der Umsatz stieg entsprechend um 3,6 Prozent auf 11,27 Milliarden Franken.

Die leichte Zunahme im Bereich der Nachfrage sei durch die Asien-Pazifik-Region unterstützt worden, insbesondere China. Auch in Amerika und in Europa, Afrika und dem nahen Osten stieg das Auftragsvolumen.

Trotz mehr Aufträgen weist das Betriebsergebnis einen leichten Rückgang von 0,9 Prozent auf. Grund dafür seien gestiegene Material- und Lohnkosten, so Schindler. Der Konzerngewinn lag bei 0,92 Milliarden Franken. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 4 Franken pro Namenaktie und Partizipationsschein.

Im Verwaltungsrat soll Orit Gadiesh, Präsidentin der amerikanischen Bain & Co., Einsitz nehmen. Sie soll Anthony Nightingale ersetzen, der sich unter Berücksichtigung des Alterslimits zurückzieht.