Privatklinikgruppe stellt Betten und Ärzte in der Corona-Krise dem Bund zur Verfügung

Swiss Medical Network kooperiert mit Bund und kantonalen Behörden: Wie die Privatklinikgruppe am Freitag mitteilt, tragen ihre 21 Spitäler in 13 Kantonen in der ausserordentlichen Lage Massnahmen des Bundes mit.

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Antoine Huber, der Chef von Genolier – wozu als Spitalsparte auch die Privatklinikgruppe Swiss Mecial Network gehört. (Archivbild)

Antoine Huber, der Chef von Genolier – wozu als Spitalsparte auch die Privatklinikgruppe Swiss Mecial Network gehört. (Archivbild)

Keystone

(sat) Die Privatklinikgruppe sei sich bewusst, dass nur durch eine «koordinierte Bündelung aller Anstrengungen eine erfolgreiche Bewältigung der ausserordentlichen Situation» möglich sei. Im Sinne der eidgenössischen Solidarität stehe die Gruppe Bund und Kantonen «darum zur Verfügung, um alle operativen Unterstützungsmassnahmen zu diskutieren». Damit solle das Management der Krise optimiert werden.

Die Klinikgruppe Swiss Medical Network betreibt in den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Freiburg, Genf, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, Tessin und Wallis Spitäler mit insgesamt 1000 Betten. Die Klinikgruppe ist eine vollständige Tochtergesellschaft der an der Schweizer Börse kotierten Spital- und Hotelbetreiberin Aevis Victoria.

Die zweite grosse Privatspitalgruppe, die Klinik Hirslanden, steht ebenfalls in ständigem Kontakt mit dem Bund. Auf Anfrage bestätigt ein Sprecher, dass abgesehen von einer Ausnahme sämtliche Kliniken der Hirslanden-Gruppe «in die kantonalen Pandemiepläne eingebunden und von Beginn weg in den kantonalen Krisenstäben vertreten» seien. Die Klinik Hirslanden AG umfasst 17 Kliniken in 10 Kantonen mit 1900 Betten.