Flugzeugbauer Pilatus gerät wegen der Coronakrise in «gewaltige Turbulenzen»

Die Pilatus Flugzeugwerke haben auch 2019 mehr als eine Milliarde Franken Umsatz erwirtschaftet. Trotz gutem Start ins neue Jahr rechnet der Konzern damit, dass die Coronakrise ihre Spuren hinterlassen wird.

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Pilatus hat letztes Jahr 134 Flugzeuge ausgeliefert.

Pilatus hat letztes Jahr 134 Flugzeuge ausgeliefert.

Keystone

(rwa) Das Stanser Unternehmen erzielte vergangenes Jahr einen Umsatz von 1,17 Milliarden Franken. Im Vorjahr waren es 1,09 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis betrug 153 Millionen Franken, leicht weniger als 2018, wie Pilatus am Freitag mitteilte. Insgesamt lieferte der Konzern letztes Jahr 134 Flugzeuge aus. Vom guten Jahresergebnis haben auch die Mitarbeitenden etwas. Sie erhalten einen Bonus von rund 1,5 Monatslöhnen.

Verwaltungsratspräsident Oscar Schwenk zeigte sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Die Coronakrise beschere Pilatus jedoch «gewaltige Turbulenzen». Trotz einem Bestellbestand von über zwei Milliarden Franken hat das Unternehmen Kurzarbeit für einen Grossteil der Mitarbeitenden eingeführt. In der Zwischenzeit habe die Quote jedoch auf weniger als 20 Prozent gesenkt werden können.