Online Shopping
Schweizer Onlinehandel schnellt um rund 30 Prozent in die Höhe

Im vergangenen Jahr gaben Schweizer Konsumenten rund 13 Milliarden Franken für Onlineeinkäufe aus. Vor allem die Sortimente Möbel, Sport und Food sind überdurchschnittlich gewachsen

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Der Onlinehandel boomt: im Bild das Logistikcenter Wohlen von Digitec Galaxus. (Archivbild)

Der Onlinehandel boomt: im Bild das Logistikcenter Wohlen von Digitec Galaxus. (Archivbild)

Severin Bigler / CHM

(dpo) Die Schweizer Bevölkerung konnte 2020 Corona-bedingt weniger in den Läden einkaufen. Um so lockerer sass das Portemonnaie dafür beim Internetshopping. So kauften Schweizer Konsumenten im letzten Jahr Waren im Wert von 13,1 Milliarden Franken online ein. Dies entspricht einer Zunahme um 2,8 Milliarden oder 27,2 Prozent gegenüber 2019, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung zeigt. Durchgeführt wurde sie vom Handelsverband.swiss, dem Marktforschungsinstitut GfK und der Schweizerischen Post.

Zwischen 2014 und 2020 haben sich die Onlineeinkäufe im Handel fast verdoppelt.

Zwischen 2014 und 2020 haben sich die Onlineeinkäufe im Handel fast verdoppelt.

HO

Dabei nahm hauptsächlich der Onlinekonsum im Inland zu: 11 Milliarden gaben die Konsumenten bei hiesigen Unternehmen aus (+32 Prozent), während lediglich 2,1 Milliarden auf das Konto von ausländischen Firmen gingen (+5 Prozent).

An oberster Stelle des Sortiments steht laut Mitteilung die Heimelektronik, die einen Umsatz von über 3 Milliarden Franken verzeichnen konnte. An zweiter Stelle folgt der Bereich Fashion/Schuhe mit 2,5 Milliarden Umsatz, während der Food-Bereich um 1,5 Milliarden zulegen konnte. Prozentual am stärksten hätten die Sortimente Möbel, Sport und Do It zugelegt.

Die Heimelektronik gehört online zum beliebtesten Sortiment.

Die Heimelektronik gehört online zum beliebtesten Sortiment.

HO

Gemäss der Umfrage bevorzugt eine Mehrheit der Konsumenten nach wie vor den stationären Einkauf, also das Shopping in den Läden. Allerdings verschiebe sich die Vorliebe mit jedem Jahr weiter in Richtung online. Dies Entwicklung dürfte wohl auch nach Corona noch weiter anhalten, vermuten die Herausgeber der Umfrage.

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