Obstbauern hoffen trotz Frostschäden auf eine gute Ernte

Die kühlen Nächte setzen den Blüten der Obstbäume zu. Die Ernte könne aber doch noch gut ausfallen, meldet der Obstverband. Am meisten Schäden gibt es bis jetzt bei den Kirschen.

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Frostige Nächte haben den Kirschblüten vor allem in der Deutschschweiz zugesetzt.

Frostige Nächte haben den Kirschblüten vor allem in der Deutschschweiz zugesetzt.

Keystone

(wap) Ende März und anfangs April lagen die Temperaturen in der Nacht vielerorts unter dem Gefrierpunkt. Das führte bei Obstbäumen zu Frostschäden. Eine Umfrage des Schweizer Obstverbands zeigt aber: Die Obstbauern sind nach wie vor optimistisch. Die Natur produziere gewissermassen Blüten auf Vorrat, erklärt der Verband am Donnerstag in einer Mitteilung. Auch wenn ein beträchtlicher Teil der jungen Blüten Schaden nehme, sei eine gute Ernte immer noch möglich.

Wirklich abschätzen könne man das Schadenausmass noch nicht. Ausschlaggebend für die Ernte werde die weitere Entwicklung von Temperatur, Niederschlag und Schädlingsvorkommen sein. Besonders stark betroffen seien die Kirschen, frühe Birnensorten, bestimmte Apfel- und Pflaumensorten sowie Aprikosen und Pfirsiche in der Deutschschweiz, schreibt der Obstverband. Besser sei die Lage bei den Beeren und den Walliser Aprikosen, wo man mit einer normalen Ernte rechne.