Novartis wächst stark: Umsatzsteigerung liegt bei 6 Prozent

Der Basler Pharmakonzern hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Das schlägt beim Konzern aber positiv zu Buche: Beim Umsatz legte Novartis um 6 Prozent zu. Der Reingewinn sank dagegen um 44 Prozent.

Drucken
Teilen
Gebäude der Novartis auf dem Novartis Campus in Basel (Archivbild)

Gebäude der Novartis auf dem Novartis Campus in Basel (Archivbild)

Georgios Kefalas

(gb.) Der Pharmakonzern hat am Mittwoch seine Betriebszahlen des vergangenen Jahres präsentiert. Der Nettoumsatz des Unternehmens in den fortzuführenden Geschäftsfeldern lag bei 47 Milliarden Dollar, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent entspricht. Wie letztes Jahr wurde das Wachstum vor allem vom Verkaufsschlager Cosentyx getragen, einem Arzneimittel gegen Schuppenflechten.

Das operative Kernergebnis ist im vergangenen Jahr um 12 Prozent gewachsen und liegt neu bei 14 Milliarden Dollar. Der Free Cashflow stieg um 15 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar an.

Der Reingewinn lag bei 7,1 Milliarden Dollar, er sank somit um 44 Prozent. Der Rückgang ist mit dem Verkauf der Beteiligung am GSK Consumer Healthcare Joint Venture zu erklären. Der Verkauf führte zu einem einmaligen Nettogewinn von 5,7 Milliarden US Dollar.

Der Reingewinn des gesamten Konzerns wuchs im zweistelligen Bereich: Er erhöhte sich um 11 Prozent auf 21,1 Milliarden Dollar – einschliesslich des Effekts aus dem Verkauf von Alcon, der Augenheilmittel-Sparte.

Für 2019 wird eine Dividende von CHF 2,95 pro Aktie vorgeschlagen, was einer Erhöhung um 4 Prozent entspricht.

Novartis beschäftigt weltweit über 100'000 Personen. In der Schweiz ist der Konzern seit eineinhalb Jahren daran, die Anzahl seiner Mitarbeiter von 12'500 auf rund 10'000 zu reduzieren.