Nach Gewinnsprung: Pharma-Zulieferer Siegfried bleibt trotz Corona optimistisch

Das Zofinger Liefe-Science-Unternehmen Siegfried ist trotz Corona-Virus für 2020 optimistisch. Nach eigenen Angaben wird ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich erwartet.

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Siegfried konnte seinen Reingewinn steigern.

Siegfried konnte seinen Reingewinn steigern.

Keystone

Das neue Werk in Nantong (bei Schanghai, rund 300 Beschäftigte) produziert nach einem gut zweiwöchigen Unterbruch wieder. Am Hauptsitz in Zofingen läuft aktuell die Installation einer Mehrzweckteilanlage für eine chemische Spezialtechnologie. Die Inbetriebnahme soll noch dieses Jahr erfolgen.

Siegfried hat ein erfolgreiches 2019 hinter sich. Die Rede ist von einem profitablen Wachstum. Der Reingewinn stieg um 18,5 Prozent auf 65,7 Millionen Franken (bei einem Umsatzwachstum von 4,9 Prozent auf 833,5 Millionen Franken). Die Aktionäre sollen eine um 20 Rappen auf 2,80 Franken erhöhte Dividende erhalten.

Das Unternehmen hat den finanziellen Spielraum, um weiteres Wachstum finanzieren zu können. «Die Siegfried Gruppe hat einen neuen Syndikatskredit unterzeichnet, der bessere Konditionen bietet und den finanziellen Spielraum zusätzlich erhöht», heisst es in der Medienmitteilung zum Geschäftsjahr 2019.

Siegfried beschäftigt weltweit 2500 Mitarbeitende und ist sowohl in der Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen (und deren Zwischenstufen) als auch fertiger Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln, sterile Vials, Ampullen und Kartuschen) für die Pharmaindustrie tätig.