MCH Group rechnet wegen Coronavirus mit Umsatzeinbussen von 170 Millionen Franken

Das Coronavirus macht Messebetreibern derzeit das Leben schwer. Die Basler MCH Group rechnet mit Umsatzeinbussen von 30 bis 40 Prozent. Allerdings sieht sich das Unternehmen nicht gefährdet.

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Dass die Branche im Wandel begriffen ist, zeigt auch der Umstand, dass die Mustermesse Basel (Muba) letztes Jahr ihre Tore schloss.

Dass die Branche im Wandel begriffen ist, zeigt auch der Umstand, dass die Mustermesse Basel (Muba) letztes Jahr ihre Tore schloss.

Keystone

(rwa) Das Coronavirus habe zur Verschiebung und Absage zahlreicher Messen und Events geführt, schreibt die MCH Group in einer Mitteilung vom Donnerstag. Trotz verschiedener Massnahmen zur Kostensenkung werde der Umsatz in diesem Jahr um 130 bis 170 Millionen Franken sinken, schätzt der Messebetreiber.

Der Fortbestand der Unternehmensgruppe sei jedoch gewährleistet. «Die Stabilität der Unternehmensgruppe ist trotz dieser negativen Auswirkungen nicht gefährdet», wird Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer in der Mitteilung zitiert. Die MCH Group verfüge über genügend Liquidität.

Das Unternehmen präsentierte am Donnerstag auch seine letztjährigen Geschäftszahlen. Der Betriebsertrag sank um 77,6 Millionen auf 445,2 Millionen Franken. Steigern konnte die MCH Group dagegen die Profitabilität. Der operative Gewinn betrug 22,1 Millionen Franken, im Vorjahr waren es 4,0 Millionen Franken.