Luzerner Scherler expandiert nach Basel und holt neue Verwaltungsrätin

Mit der strategischen Übernahme und Fusion in Basel will Scherler seinen Aktionsradius in die Nordschweiz ausweiten.

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Einflussreiche Stimme im Bereich der künstlichen Intelligenz: Dalith Steiger, neu im Verwaltungsrat von Scherler.

Einflussreiche Stimme im Bereich der künstlichen Intelligenz: Dalith Steiger, neu im Verwaltungsrat von Scherler.

Bild: PD

(gr) Das Luzerner Ingenieurbüro Scherler wird Anfang des kommenden Jahres seine Schwestergesellschaft in Basel übernehmen. Das teilte das auf Elektroplanung spezialisierte Unternehmen mit. Neben dem Hauptsitz in Luzern hat Scherler damit Standorte in Baar, Stans, Chur, Lugano und neu Basel. Zusammen mit den sechs Tochtergesellschaften erwirtschaftet die Gruppe jährlich rund 25 Millionen Franken Honorarumsatz.

Mit der strategischen Übernahme und Fusion in Basel will Scherler seinen Aktionsradius in die Nordschweiz ausweiten. Der aktuelle Geschäftsführer des Standortes Basel, Pascal Lang, wird in seiner Position verbleiben und stösst als siebtes Mitglied zur Scherler-Geschäftsleitung. Wir heissen alle rund 15 Mitarbeitenden herzlich willkommen und freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit, kommentierte Lang den Schritt.

Weiter wurde Dalith Steiger, Mitgründerin der mehrfach ausgezeichneten Zürcher Start-ups SwissCognitive, in den Verwaltungsrat von Scherler gewählt. Die 1971 geborene Israelin studierte Mathematik und Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich und gilt heute als eine der einflussreichsten Stimmen der Schweiz im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI).

In wenigen Jahren werde die KI «im Rahmen von automatisierter Planung wesentliche Teile des Engineerings» übernehmen, sagte Verwaltungsratspräsident Stephan Frey zur Berufung Steigers. «Um sich dem Thema frühzeitig anzunehmen, war es deshalb logisch, sich auf strategischer Ebene mit Dalith Steiger im Verwaltungsrat zu verstärken.»