Glencore-Chef verdiente 2019 trotz roten Zahlen exakt gleich viel wie im Vorjahr

Der Zuger Rohstoffhändler Glencore hat am Donnerstag seinen Geschäftsbericht veröffentlicht. Der Lohn des Chefs betrug 2019 demnach 1,503 Millionen US-Dollar.

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Ivan Glasenberg, CEO des Zuger Rohstoffkonzerns Glencore, kurz vor der Generalversammlung 2018.

Ivan Glasenberg, CEO des Zuger Rohstoffkonzerns Glencore, kurz vor der Generalversammlung 2018. 

Stefan Kaiser

(mg) Damit hat CEO Ivan Glasenberg 2019 exakt gleich verdient wie im Vorjahr. Auch die Vergütung von Glencore-Verwaltungsratspräsident Anthony Hayward belief sich mit 1,15 Millionen Dollar auf Vorjahresniveau.

Glasenberg bleibt zudem zweitgrösster Aktionär des Unternehmens. Sein Aktienanteil am Unternehmen stieg laut Geschäftsbericht von 8.69 auf 9,09 Prozent Ende 2019. Der grösste Glencore-Aktionär bleibt jedoch der Staatsfonds von Katar: Dieser hält neu 9,16 Prozent der Aktien (2018: 8,75 Prozent) des Zuger Rohstoffkonzerns.

Glencore schrieb 2019 einen Verlust von 404 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte der weltweit tätige Konzern noch 3,4 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Die Dividende soll bei 20 US-Cent pro Aktie belassen werden, wie das Unternehmen bereits früher mitgeteilt hatte.