Genossenschaften gründen eine Genossenschaft für Genossenschaften

Mit «Idée Cooperative» soll das kooperative Modell in der Schweizer Wirtschaft gestärkt werden. Dahinter stehen unter anderem Raiffeisen, Mobility und die Mobiliar.

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Managerin Ursula Nold präsidiert die neue Genossenschaft.

Managerin Ursula Nold präsidiert die neue Genossenschaft.

Keystone

(wap) Am Montag präsentierte sich in Bern «Idée Cooperative,» die «Genossenschaft für Genossenschaften. » Die aus dem Verein Interessensgemeinschaft Genossenschaftsunternehmen hervorgegangene Organisation will zu «mehr kooperativem Unternehmertum und damit zu mehr Selbstverantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft» beitragen, sagt Ursula Nold, Präsidentin der «Idée Coopérative. »

Sie sei überzeugt, dass die Rechtsform Genossenschaft für aktuelle Trends gewappnet sei: Es gehe um die Befriedigung gemeinsamer wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Bedürfnisse und Interessen. «Genossenschafter helfen sich selbst gemeinsam und gewinnen so Stärke», schreibt «Idée Cooperative» in einer Mitteilung.

Die neue Organisation soll Genossenschaften in der Schweiz vernetzen und ihren Austausch fördern sowie Thesen und Angebote zu aktuellen Themen erarbeiten und bewirtschaften. Hinter der Initiative stehen die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), Fenaco, GLB, Die Mobiliar, Mobility, Raiffeisen und die Reka.