Erste hochalpine Staumauer wird mit Solar-Grossanlage ausgestattet

Auf der Staumauer Albigna im bündnerischen Bergell soll die erste Photovoltaik-Anlage im hochalpinen Gebiet entstehen. Ein Pilotprojekt verspricht eine höhere Produktion als erwartet. 

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Über 1'200 Photovoltaik-Module werden auf der Südseite der 600 Meter langen Staumauer Albigna montiert (Bildmontage.

Über 1'200 Photovoltaik-Module werden auf der Südseite der 600 Meter langen Staumauer Albigna montiert (Bildmontage.

EWZ

(agl) Das Projekt wird durchgeführt vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), das auch das Kraftwerk Albigna betreibt und die Staumauer erbaut hat. Nun soll eine neue Solar-Grossanlage zusätzlichen Strom liefern. Vor zwei Tagen bewilligte die Bündner Gemeinde Bregaglia die Solar-Anlage, bereits im kommenden Juli soll mit dem Bau begonnen werden, wie das EWZ am Donnerstag mitteilte. 

Über 1200 Photovoltaik-Module sollen nun auf der nach Süden ausgerichteten Seite der Staumauer montiert werden. Sie können pro Jahr gemäss EWZ 500 Megawattstunden Strom produzieren, was dem jährlichen Strombedarf von 210 Stadtzürcher Haushalten entspreche. Das Projekt sei von EWZ-Mitarbeitenden aus dem Bergell initiiert worden, welche nun auch die Installationsarbeiten durchführen werden.