Gewinn von Helvetia Versicherung bricht wegen Corona ein

Helvetia erzielte im ersten Halbjahr 2020 wegen den Folgen der Coronapandemie weniger Gewinn. Sondereffekte haben das Halbjahresergebnis des Versicherers zusätzlich belastet.

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Helvetia hatte bereits in einer Mitteilung im August einen Halbjahresverlust infolge der Coronakrise vorweggenommen. (Symbolbild)

Helvetia hatte bereits in einer Mitteilung im August einen Halbjahresverlust infolge der Coronakrise vorweggenommen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Helvetia erzielte in den ersten sechs Monaten 2020 einen Verlust von rund -17 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode betrug der Reingewinn noch rund 290 Millionen Franken. Das negative Ergebnis ist auf die Folgen der Coronapandemie zurückzuführen, wie der Versicherer in einer Mitteilung am Dienstag schreibt. Eine einmalige Abschreibung von rund 40 Millionen wegen einer Erneuerung der IT-Systeme und das Ausfallen eines positiven Sondereffektes vom Vorjahr hätten das Ergebnis von Helvetia zusätzlich belastet.

Dementsprechend fiel der Reingewinn sowohl im Nicht-Lebengeschäft wie im Lebengeschäft: Von 198,6 Millionen in der Vorjahresperiode auf -0,5 Millionen respektive von 198,6 Millionen auf 22,9 Millionen. Die Netto-Schadenbelastung aus der Coronapandemie betrug laut eigenen Angaben 89,4 Millionen und betraf hauptsächlich das Schweizer Geschäft des Versicherers.

Trotz des schwierigen Marktumfelds kann Helvetia auch positives vermelden: Das Geschäftsvolumen im Nicht-Lebengeschäft sei um 9 Prozent gewachsen. Ein Haupttreiber des Wachstums sei das Geschäft im Bereich aktive Rückversicherung und internationale Spezialversicherung gewesen.