2,26 Milliarden Franken Umsatz: Geberit muss nur leichte Einbussen hinnehmen

Geberit verzeichnet für das dritte Quartal 2020 einen leicht Umsatz. Insgesamt kommt der Sanitätstechnikkonzern aber mit einem blauen Auge durch die Coronakrise.

Drucken
Teilen
Das Sanitärtechnikunternehmen mit Sitz in Rapperswil-Jona

Das Sanitärtechnikunternehmen mit Sitz in Rapperswil-Jona

Keystone

(dpo/mg) Der Umsatz der Geberit Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 5 Prozent auf 2,26 Milliarden Franken gesunken. Insbesondere im zweiten Quartal hätten die Covid-19-bedingten Restriktionen in den Absatzmärkten zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt, der «jedoch im dritten Quartal als Folge von Nachholeffekten teilweise kompensiert werden konnte», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Von Juni bis September erreichte der Sanitätstechnikkonzern einen Umsatz von 794 Millionen Franken, was einer Zunahme von 5,3 Prozent in Schweizer Franken und einer währungsbereinigten Steigerung von 8,5 Prozent entspricht. Somit erreichte Geberit in den ersten neun Monaten ein Nettoergebnis von 504 Millionen Franken – gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode bedeutet dies einen Rückgang von 6 Prozent.

«Die finanzielle Situation der Geberit Gruppe ist weiterhin sehr solid», heisst es in der Mitteilung. Für das Gesamtjahr gibt sich der Konzern mit Sitz in Rapperswil-Jona verhalten optimistisch: «Die Unternehmensleitung erwartet nach den Nachholeffekten im dritten Quartal ein schwächeres viertes Quartal und damit für das Gesamtjahr 2020 einen währungsbereinigten Nettoumsatz leicht unter Vorjahr sowie eine operative CashflowMarge über Vorjahr.»